EDEN 5000 SCHÖPFERFORUM Wie wir unser Paradies gestalten
#1

Wie ein Baum sich fühlt, wenn der Wind ihn zaust.

in VISIONEN 03.10.2008 17:02
von Licita • 411 Beiträge
ÜBER DIE HINGABE

Immer, wenn ich Lust dazu verspüre, tanze ich meinen eigenen Tanz, erfinde ich immer neue Varianten des Ausdrucks. Ich höre, nein eigentlich fühle ich die Musik in mir und ergebe mich einem inneren Strömen. Immer wieder bin ich überrascht über die Vielfalt der Themen und die Sicherheit und Bestimmtheit meiner Bewegungen. Heute entdeckte ich auf dem Fußboden viele Regenbogensprengsel, hervorgerufen durch einen Kristall im sonnendurchfluteten Fenster. Ich tanzte einen Regenbogentanz. Ich fing die Flecken ein und ließ mich - wie unter einem Wasserfall - von ihnen netzen. Wie eine junge Katze haschte ich danach, sog sie in mich ein, aalte mich in ihnen wie in einem Badeteich. Nachdem ich dies eine Weile genossen hatte, tanzte ich weiter im Zimmer herum. Ein Blick aus dem Fenster ließ mich auf die Bäume aufmerksam werden, die vom Winde arg gezaust wurden. Ich ahmte ihre Bewegungen nach, glitt in denselben unbestimmten, unberechenbaren Takt des Windes und erlebte ... reine Hingabe. Ich erfuhr die reine Hingabe der Bäume an den Wind. Ihre Freude und Begeisterung über diese Bewegung, die sie aus eigene Kraft nicht auszuführen vermochten. Ich schrie mit ihnen nach MEHR MEHR MEHR. Ich wand mich im Wechsel der Windrichtungen, bog mich elastisch wie ein junger Baum, erlebte die Festigkeit eines ausgewachsenen Baumes und das schmachtende NIMM-MICH-MIT-DIR des alten Baumgreises, der mit dem Winde zu Bruch geht in einem Aufseufzen grenzenloser Erfüllung. Ich erfuhr, wie sie die gegenseitige Berührung genossen, wie sie einander herbeisehnten und wie jene an den geschützteren Stellen nach dem Winde riefen. Ich nahm wahr, wie die Bäume sich im herbstlichen Blätterreigen verströmen, wie Samen und Erde die neue Berührung herbeisehnen.

Genauso kann ich jede Bewegung erfühlen und mitverfolgen, kann ich die Eigentümlichkeiten jeder Form von Leben, aber auch jedes scheinbar unbelebten Objektes in mir wahrnehmen. Es ist eine Form von Verschmelzung in unterschiedlichen Graden, ein miteinander Teilen, das Gewahrwerden dessen, was mich umgibt. Auf diese Weile lerne ich ebenso viel über mich wie über die Schöpfung.

Es gibt nichts Statisches. Alles ist innen und aussen belebt, bewegt und fließend, nur unsere Wahrnehmung erschafft die Unterschiede. Es gibt nichts Unbewusstes. Jedes noch so winzige Teilchen ist bewusst, und selbst jenseits dessen gibt es nur Bewusstsein und Bewusstheit, ebenfalls in unterschiedlichen Graden. Ich finde das alles in mir. Ich genieße es, die Welt und die anderen Dimensionen für mich auf die unterschiedlichste Weise zu entdecken. Ich folge meinem Drang, über alles Bekannte hinauszugehen, ohne zu wissen, wohin es mich führt.

Das hat mich gelehrt, mir selbst auf eine Weise zu vertrauen, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Ich benötige keinerlei Rückversicherung mehr, keinerlei Halteseil, Sprungtuch oder Reißleine. Ich habe mich vor Jahren mutig in den freien Fall begeben, habe viele Ängste auflösen müssen und Hürden genommen. Ich habe gelernt, dass all die Begrenzungen, Einschränkungen, Dramen immer nur in mir selbst existierten, eine selbst erschaffene und sehr real wirkende Illusion waren.

Um mich herum könnte die Welt zusammenbrechen und ich würde mir vertrauen...
Ich könnte alles verlieren, und ich würde mir vertrauen...
Berge könnten neben mir einstürzen und ich würde mir vertrauen...
Es könnten sich die schlimmsten Katastrophen für mich anbahnen und ich würde mir vertrauen...
Ich vertraue mir, wenn Menschen zu mir kommen...
Ich vertraue mir, wenn Menschen mich verlassen...
Ich vertraue mir, wenn große Bewegtheit im Aussen herrscht...
Ich vertraue mir, wenn die Leere alles zu erfüllen scheint...
Ich vertraue mir, wenn es heiß ist...
Ich vertraue mir, wenn es kalt ist...
Ich vertraue mir, wenn ich satt bin...
Ich vertraue mir, wenn ich hungrig bin...
Ich vertraue mir, wenn ich zu wissen glaube, wohin der Weg mich führt...
Ich vertraue mir, wenn ich überhaupt nichts weiß...

Ich habe mir die Freiheit genommen zu vertrauen.
Ich habe meine Macht angenommen und mich mir Selbst hingegeben, denn ich bin alles, was mich umgibt.

Vor vielen Jahren, zu Beginn meines Weges, empfing ich das folgende Gedicht, dessen wahre Bedeutung sich mir erst nach und nach erschlossen hat.


ICH BIN


ICH BIN
die Magie

ICH BIN
die Macht

ICH BIN
die Anziehung

ICH BIN
die Frage

ICH BIN
die Antwort

ICH BIN
die Stimme

ICH BIN
das Ohr

ICH BIN
der Geist

ICH BIN
das Herz

ICH BIN
die Quelle, der Fluss und das Meer
und der Regen auch, der die Quelle speist



Nicht Gott, nicht den Engeln, nicht anderen Menschen vertraue ich.
Mir selbst vertraue ich, meinem tiefsten inneren Sein, meinem Schöpferischen Selbst.
Ich bin und bleibe immer neugierig auf das, was ich mir als nächstes erschaffe, darauf, wie der Boden wohl beschaffen sein mag, wenn ich meinen Fuß darauf setze, und wohin der Tanz meines Lebens mich wirbelt.

ICH BIN
großartig, voll Lebenslust und Liebe für alles Sein


Licita Geppert
03.10.2008
zum Tag der Einheit



Wie ich mein Schöpfer-Sein lebe,
könnt Ihr hier im BIOSYSTEM3000 SCHÖPFERFORUM oder
auf meinem Blog LICITAS PARADIESE lesen:

http://de.360.yahoo.com/ashama.li


NET-Channeling September 2008:
Die sieben Todsünden

(die vom Schöpfer-Sein abhalten)

http://newenergyteam.net/sites/net/index...green&area=0&si=$1$0wG0QKaP$0bfWLPQPeULOiY9awljIA
Angefügte Bilder:
Regenbogenblatt_3.JPG

ICH BIN das lebendige Licht, mich stetig wandelnd im goldenen Licht meiner Schöpfung

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zuletzt bearbeitet 03.10.2008 17:05 | nach oben springen

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