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#1

DER REICHTUM DES ICH BIN

in VISIONEN 21.10.2008 16:38
von Licita • 411 Beiträge

MEIN REICHTUM

Mein Gefühl für Reichtum und Fülle hat sich in den letzten Tagen entscheidend verändert. Das, was ich schon lange weiß und lebe, ist jetzt auch aus meinen tiefsten inneren Wahrnehmungs- und Gefühlsebenen angekommen.

Ich gehe durch ein Kaufhaus und in meinem Innern ist die Gewissheit: ALLES MEINS. Jedes Haben-Wollen ist verschwunden, jeder Wunsch oder jedes Nachrechnen, ob der Wunsch erfüllbar wäre.

ES IST einfach. Und es ist EINFACH.

Die Bankenkrise erfüllt mich mit einen Gefühl grenzenloser Freiheit, auch weil dadurch weltweite Impulse für das Neue entspringen und etwas Erstaunliches geschaffen wird: eine erwartungsfrohe Leere.

Egal, ob ich durch die Natur streife und in jedem Blatt, jedem Käfer, jedem Wassertropfen lebe, oder ob ich einen Berliner Krystall-Laden besuche, der sich durch eine außergewöhnliche Reichhaltigkeit an den wundervollsten Mineralien und Edelsteinen auszeichnet. Ich kann mich gar nicht sattsehen an all der Vielfalt und Schönheit und Wahrheit und mich durchflutet mit großer Freude das Bewusstsein, dass ich dies alles miterschaffen habe. Nicht nur in diesem Leben, sondern in den Abfolgen meiner physischen Inkarnationen auf Erden ebenso wie in den Ebenen der geistigen Existenz. In diesem Leben aber habe ich es in mein Umfeld gezogen, weil es sich in Resonanz zur Freude meines Herzens befindet.

Ich weiß und akzeptiere, dass ich auch alles andere miterschaffen habe, die dissonanten Energien und zerstörerisch wirkenden Kräfte, um dieses großartige Polaritätsspiel spielen zu können. Für mich liegt auch darin eine große Wahrheit und Vollkommenheit. Aber daraus habe ich mich längst zurückgezogen, ich habe es freigegeben, damit der Raum für das Neue hier auf Erden entstehen kann.


MEIN TANZ

Ich wollte Reichtum und Fülle auch tänzerisch ergründen und ausdrücken.
Ich versank in mir und Bewegungen entstanden wie von selbst. Langsame, weit ausholende Armbewegungen, die sich zum Himmel öffneten und das Universum umschlossen, der Rücken durchgebogen in Hingabe und Empfangsbereitschaft. Die Augen geschlossen, setzen die Füße ihre Schritte ohne mein Zutun, sacht aber bestimmt führten sich mich durch den Raum und eckten nur selten an. Kein Versuch der Orientierung im Raum, nur Vertrauen und unendliche Geborgenheit. Dann wandelten sich die Bewegungen, aus dem ruhigen Fluss wurden bewegte fröhliche Strudel der Lebensfreude, des Lachens, des Darbringens. Einssein in der materiellen Gestalt, Berührung der materiellen Welt, ganz konkret, nicht im Geist. Schließlich wurde ich vor das mittlere Fenster geführt, das sich über dem Aquarium mit unseren geliebten Wasserschildkröten befindet und mit Orchideen und meiner Hawaii-Palme, die ich Lumina nenne, geschmückt ist. Draußen strahlte die Herbstsonne und der Wind zauste seltsamerweise nur einen einzigen Baum, eine Linde, die fröhlich ihre gelben Blätter in den Luftstrom entließ wie goldene Sternenfunken.

Ich stand, wie ich noch nie gestanden hatte, mit beiden Beinen fest in der Erde verankert, mein Geist das Universum erkennend. Ich war in den Hallen der Galaktischen Föderation, in den zeitlosen Ebenen Thel Dars, in mir und Teil der Erde. Ich gab mich hin an mein ICH BIN, ohne zu schwanken, kristallklar, und hielt meine Rede vor den anderen Engeln, die meinen stillen Worten voll Bewunderung und Andacht lauschten. Ich erkannte mich selbst in ihnen und verneigte mich in meiner ganzen Größe vor ihrer ganzen Größe. Das löste Begeisterung und Jubel aus. Ich hatte jedes Zeitgefühl verloren. Stand ich eine Minute - eine Stunde - einen Tag oder Äonen... Ich weiß es nicht und es spielte keine Rolle. Mein Körper war straff gespannt und fühlte sich dennoch leicht und beweglich an. Die ganze Zeit blickte ich auf den goldenen Blätterwirbel im Sonnenschein und nahm alle anderen Ebenen deutlich wahr. Erst nach Abschluß meiner Rede über meine Schöpfungsabsicht, mein Vertrauen und meine Hingabe an mich selbst, erst nachdem ich mich innerlich tief vor allen Wesen verneigt hatte, spürte ich ein Knacken in meiner Wirbelsäule und das Lösen meiner Erstarrung.


ERFÜLLUNG UND ERFÜLLT-SEIN
Ist das schööööön...

Licita Geppert
21.10.2008




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