Was ich bei unserem gemeinsamen Obertonsingen beim letzten Treffen erlebte:
Ich konnte bei diesem Mal noch stärker beobachten, dass das erste eigene zarte
Anklingen der hörbaren Obertöne durch den Klangteppich, den die ganze Gruppe bildet
sehr verstärkt wird. Wenn die anderen in der Atempause sind und ich alleine weitertöne,
ist mein Obertone fast verflogen, schwingt sich aber sofort wieder auf, wenn die anderen
wieder einsetzen - noch ein Beweis, was Morphogenese bewirkt -.
Dieses Mal konnte ich meine Obertöne auch endlich sehr klar hören und diesmal war es in
meinem Mundraum, während es sonst eher um mich herum wahrnehmbar war.
Nach der Pause, die durch den Anruf entstand, bemerkte ich, dass ich mit Licita, die mir
schräg gegenüber saß, auf einem Grundton schwang. Es entstand ein Effekt, den ich so
wahrnahm, als würden zwischen und die Obertöne hin und her schwingen, so als ob Licita
und ich sie uns gegenseitig sanft zuwerfen würden. Das löste bei mir dann auch ein
körperliche Reaktion aus, die erst einmal meine Augen nach innen blicken ließen und dann
Bilder auslösten. Ich ließ mich darauf ein und sah Landschaften, die sich wandelten. Berge,
Flüsse, Seen, Wälder sich in einander wandelnd. Berge flachten zu sanften Hügeln ab,
Bächlein schlängelten sich hinein und wurden zu Flüssen. Ich konnte den Fluß erweitern
und zu einem See werden lassen in der Mitte entstand eine bewaldetes Inselchen. Ich
bemerkte, dass ich durch die Obertöne die Landschaft gestalten konnte!!!
Wie wir schon in verschiedensten Zusammenhängen erfuhren, sind es Töne die steuern
können (z.B: Felix), die das Universum durchdringen und formen, wie die Elfen in "Eragon"
die mit Gesang ihre Kreationen den Bäumen und Pflanzen entlocken.
Nun konnte ich es fühlen-sehen, wie ICH es durch Obertöne mit Landschaften tat.
Ich musste mich erst mal aus dem Gesang ausklinken und das Gefühl in mir
nachschwingen lassen (- auch Licita war gleichzeitig still geworden).
Was könnte dazu besser passen als eine Passage aus meiner Göttinnenhymne:
" ...
meine Stimme erschallt und tiriliert,
erfüllt die Luft mit Klängen, Rhythmus und Gesang.
Ich singe die Musik ins Paradies.
Mein Rhythmus erzeugt Strom, Bach und Quell,
mal laut brausend, rasend und stark,
mal fein summend, träumend und zart.
Ich singe den Regenbogen in dein Paradies, ... "
(Übrigens haben der See und die waldige Insel sich abgebildet mit dem Bild des "Auge-
dreifacherNullpunkt", was ich während der KosmU-Woche empfing)
Mit herzlichen Grüßen Winnie