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Die männliche Gefühlswelt
RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 12.11.2010 18:35von Lyria-san • 4 Beiträge
Hallo Lea,
auf Deinen und die vielen wundervollen Beiträge hier möchte ich gerne antworten. Es gibt aus meiner Sicht der Dinge wunderbare männliche und weibliche Qualitäten, die ich in meinem Buch mit Hilfe der vier JA-Schritte des Lebens beschreibe und die ich gerne hier mit Euch allen teilen will.
Ich z.B. habe früher oft ja gesagt und in Wahrheit nein gemeint, ich konnte mich nur schwer wehren oder durchsetzen. Mit den vier JA-Schritten kann ich solche inneren Unklarheiten oder meinen Schatten, wie ich das nenne, total annehmen und damit loslassen und zwar wirkungsvoll und endgültig.
Beim Schreiben meines Buches konnte ich erkennen, dass mit der Praxis dieser Art des Annehmens, mich selbst mit meiner Lüge z.B., ich eine weibliche Qualität lebe. Denn echtes Annehmen ist nichts Passives, sondern ein liebevolles, bejahendes Zulassen.Mit den vier JA-Schritten ist das wie folgt:
JA - Ich Bin mich selbst und andere belügend.
Unser Verstand oder Ego hört das nicht besonders gern, weshalb es gut ist, das laut auszusprechen. Es ist eine reine Tatsache ohne wenn und aber, die ich damit total als zu mir gehörig anerkenne.
Der zweite JA-SAchritt in dieser Sache lautet dann:
JA- Ich will mich selbst und andere belügend sein und übernehme dafür zu einhundert Prozent die volle Verantwortung.
Nach der weiblichen Qualität in uns allen kommen hier mehrere männliche Qualitäten zum Tragen oder in unsere individuelle Praxis.
Wenn ich das tue, dann will ich es auch und nehme den Schatten des Lügens zu meinem Ich Bin und zu meinem Willen. Damit bin ich konform mit der Wirklichkeit. Denn wenn ich ja sage und nein meine, dann unterdrücke ich meinen authentischen Willen. Der Wille ist eine schöpferisch dynamische Kraft, die uns in Aktion bringt, in Bewegung, zum Handeln und unterdrückt wandelt sie sich in Aggressivität und Wut, also in explosive, zerstörerische Energie. Ich zumindest kenne sie recht gut, denn ich habe sie nach innen gelenkt, Selbstzerstörung ist ein großes Thema für uns alle, denke ich mal.
Einhundert Pozent Verantwortung ist wichtig, weil sonst unser Verstand ganz sicher etwas findet, um davon Schuld an andere, Umstände usw. umzulenken. Doch nur die volle Verantwortung ist eine wunderbare Qualität des Männlichen, die uns innere Macht und Stärke bringt, unsere Wahrheit des Herzens auch wirklich zu leben. Und noch etwas geschieht dabei, es taucht sofort eine lösungsorientierte Energie auf, der befreite Wille. Wille, Macht, Stärke und Verantwortung gehören als männliche Qualitäten hier unmittelbar zusammen.
Dann kommt wieder eine weibliche Qualität ins Spiel, wenn ich mit Hilfe der vier JA-Schritte meinen Schatten umwandle, ihn erlöse.
JA - Ich erlaube mir, mich selbst und andere belügend zu sein, weil es Sinn hat.
Wunderbar, ich darf so sein, wie befreiend, ich bekomme von mir selbst die Absolution, echtes Verzeihen, ich setze sogar einen Sinn voraus, mein Leben wird sinnvoll. Den Sinn kennt nur mein Herz und den kann ich nur dann erfahren, wenn ich offen bin dafür und lausche, meiner Intuition, meinem zutiefsten inneren Wissen und wenn ich es wirklich wissen will, wenn ich an mir selbst interessiert bin. Verzeihen ist eine wunderbare weibliche Qualität, die uns allen innewohnt und wieder ganz praktisch angewandt wird.
Der letze JA-Schritt bedeutet, ich überschreite den Verstand und gehe unmittelbar in mein Herz:
JA - Ich liebe es, mich selbst und andere belügend zu sein, weil es einen immensen Wert hat.
Das ist jetzt fast die Höhe, denn uns wurde ja immer beigebrachgt, dass wir nicht lügen dürfen und nun liebe ich es sogar, mich und andere zu belügen???!!!
JA, Liebe ist bedingungslos und echtes Annehmen als ein Akt der Liebe ebenfalls. Sinn und Wert verbindet uns mit der intuitiven Weisheit der Qualität des Weiblichen, während bedingungslose Liebe beides übersteigt und eine Qualität des Göttlichen ist.
Durch die vier JA-Schritte des Lebens können wir nicht nur unseren gesamten Schatten transformieren, sondern gleichen dabei unsere uns allen innewohnenden männlichen und weiblichen Qualitäten aus, sie werden uns auch bewusst und die hier beschrieben Qualitäten unseres inneren Seins sind nur bewusst anwendbar, das ist ihr Geheimnis. Deshalb beschreibe ich damit den Meisterweg des Menschlichen.
Ich selbst habe natürlich nicht nur geschrieben, sondern ganz aktiv diese Lebenshaltung, es ist keine Methode, sondern eine echte Haltung dem Leben gegenüber, angewandt und dabei Schritt für Schritt innere Zusammenhänge erkannt. Und dann eine Art Sterben erlebt, wo sich fast mein gesamtes vorheriges Leben aufgelöst hat. Seither geht es auf anderen Ebenen weiter.
Und heute habe gerade mein Manuskript an vier Verlage geschickt, vielleicht drückt Ihr mir auch die Daumen, dass es angenommen wird, danke dafür. Und wenn ich die Zeit finde, dann setze ich noch unser Projekt in das Schöpferforum, unsere Berliner Lebens-Wohngemeinschaft, die sich die Aufgabe gestellt hat, ein neues Miteiander zwischen Männern und Frauen (mit) aufzubauen. Also echtes Neuland.
Herzenszumarmungen an Euch alle, ich finde diesen Austausch super
Lyria-san
RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 13.11.2010 08:52von Mahariel • 1 Beitrag
Liebe Lyria-san!
Es freut mich, dich hier zu finden und auch ich finde mich hier wieder, in allen Beiträgen, die bisher zu diesem Thema geboten wurden.
AN ALLE die den Text noch nicht intensiv von Lyria-san mit den 4 JA-Schritten gelesen haben:
Probiert es aus!
Ich möchte euch dazu animieren! Ihr habt nichts zu verlieren, im Gegenteil! Ich probiere mich seit einem 1/2 Jahr damit und ich muss euch sagen, es geht ab wie die Post.
Ich komme viel schneller zu mir selbst, ich finde mich, erkenne mich und Andere. Das Wichtigste dabei ist, ich heile in mir alles, was nicht in Harmonie ist, nachdem ich alles, was mir im Außen begegnet (über was ich mich geärgert habe, ja machmals sogar erbost war) -also die Erkenntnis aus dem "Spiegel"- zu mir zurück genommen habe.
Plötzlich verstand ich, dass alles, was sich mir präsentiert, ein Teil von mir selbst ist, der angenommen werden möchte, der seine Daseinsberechtigung hat. Es ergab sich ein SINN! Und als ich den jeweiligen Sinn erkannte, kamen neue Sachen hoch, die zur Annahme und Heilung bereit standen.
Ich muss euch sagen, ich habe so manche Träne vergossen, über mich selbst, meine Wut, über alles, was ich mir selbst angetan habe uvm. Aber es waren Tränen der Befreiung!
Probiert es selbst aus! Ihr werdet erstaunt sein!
Zu "fairglobe" Beitrag vom 9.11.2010:
Liebe! Als ich deinen Text las, dachte ich mir "was geht denn hier ab? Bin ich schon online und mit meinem ersten Artikel drin, obwohl ich mich noch gar nicht angemeldet habe?" Du erzählst da meinen Lebensweg. Genauso habe ich es auch erlebt und empfunden. Jedoch eins unterscheidet uns Beide, ich stellte meine Ehe auf den Prüfstand und auch den Mann, der mir so fremd geworden war. Wo war das Gefühl von damals, als ich ihn kennenlernte, was ist aus ihm geworden? Wo ist die Frau von damals, die diesen Mann als ihren Weggefährten gewählt hatte... was ist aus ihnen geworden? Was hat sie zu dem werden lassen, was sie in den vielen Jahren geworden sind? Was war damals das Anziehende gewesen, was mir an ihm so gefallen hat? Hatte er damals nicht schon die kleinen Macken, die mich JETZT auf einmal so störten? Ist da unter der Asche noch Glut, die es sich lohnt, zu entfachen?
Platsch - und da war es. Das Männliche in mir machte sich auf zu kämpfen, weil das Weibliche in mir sich aufgemacht hat. Ich begann, zu mir zu stehen und das zu tun, was ich schon immer wollte.
Durch die innere Wandlung wurde ich wach und veränderte mich.
Wie heißt es so schön: "Ändere dich und alles um dich herum ändert sich mit dir" ich kann euch sagen: Das funktioniert wirklich!!!!
Mein Mann zeigte auf einmal Gefühl, er begann "zuzuhören", er begann, mich zu akzeptieren, er REDETE auf einmal, was er vorher nie tat sondern -dem Motto frönte- Männer ziehen sich in ihre Höhle zurück und lösen ihr Problem allein. Vollkommen neue Seiten erkannte ich.
Heute ist es so, unsere Ehe ist viel schöner als jemals zuvor! Mein Mann beginnt, sich selbst zu leben, natürlich fällt er ab und zu in sein altes Raster zurück. Aber jeder hat seinen Takt und wenn er es möchte, bin ich da und zeige ihm, wie es geht, das Weibliche in sich zu erkennen und es zuzulassen. Und er zeigt mir, für etwas Einzustehen, vor allem, für mich selbst und notfalls auch dafür zu kämpfen das Männliche in mir.
Das Leben ist so schön!
Ganz besonders freue ich mich hier in diesem Forum, dass es immer mehr Männer werden, die aufwachen (bzw. schon lange aufgewacht sind, sich nur noch nicht getraut haben, es kund zu tun, aus Scham, vielleicht von anderen Männern ausgelacht zu werden). Glaubt mir ihr lieben männlichen Wesen, bestimmt viele weiblichen Wesen hatten die selben Probleme. Was meint ihr, wie lange ich gebraucht habe, bevor ich der Welt mitteilte wie ich "ticke".
In diesem Sinn - lasst uns noch viel mehr werden! Lasst die neue Erde gedeihen beginnen wir in uns selbst!
Alles Liebe
Mahariel
RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 13.11.2010 20:18von Fairglobe • 22 Beiträge
Hallo Lyria-san und Mahariel und an alle,
jetzt beginnen wir endlich einmal in die Tiefe zu gehen. Es wurde ja auch Zeit. Lyria-san hat da ganz recht mit ihrem Artikel und ich denke, dass egal ob du dich bewusst belügst oder nicht, wichtig dabei ist, dass es für dich gut ist.
Ich erlebe gerade im Spirituellen Bereich so viel `Aufgestelztes` und endlos `Belehrendes`, da ist es kein Wunder, dass viele und insbesondere Männer sich abwenden. Da fehlt es doch inzwischen gewaltig am gepriesenen Mitgefühl und am Verständniss füreinander.
Wenn Erleuchtet sein bedeutet, nicht mehr auf der Herzebene zu leben und sich auszudrücken, dann kann das für mich keine wahre Erleuchtung sein.
Gerade in den letzten Tagen erfahre ich, wieviel Hunger nach Verständniss und Liebe auf der Welt ist. Wir haben gerade mal damit angefangen. Besonders unsere lieben männlichen Seelen suchen meist unbewusst danach, ich fühle oft ihren Hilfeschrei.
Die letzten zwei Tage waren wir auf einer Messe vertreten, und man lernt viele neue Menschen kennen. Nun habe ich mir diesmal vorgenommen, mit unseren männlichen Mitvertretern ein wenig anders zu kommunizieren als bisher.
Als das übliche Kennenlernspiel vorüber war, fing ich an, mich ein wenig intesiver auf Herzebene mit dem einen und anderen zu unterhalten, fragte mit ehrlichem Interesse nach, wie es ihnen denn wirklich ging, was sie so empfinden.
Und ich kann sagen, da kamen Welten zum Vorschein, wie man sie von einem Mann nicht vermuten würde. Einer hatte endlich den Mut gefunden, seinen Kollegen zu erklären, dass er mehr Hilfe und Unterstützung von ihnen braucht,
um dem Ganzen Aufgabengebiet gerecht zu werden. Und die beiden Kollegen schluckten erstmal schuldbewusst, entschuldigten sich bei ihm und sie begannen endlich damit, sich einmal wirklich auf Herzebene auszusprechen und neue Wege zu finden.
Was ich auch noch entdeckte, war etwas in den Augen der Männer. Sie hatten etwas im Blick, das ich die Sehnsucht nach Liebe, nach Verständniss, nach Aufmerksamkeit nenne. Es hatte nichts mit Sex oder Eroberungswünschen zu tun, da war einfach ein neues Gefühl, das von ihnen ausging.
Ich bemerke immer wieder, dass wir Frauen uns mit den Veränderungen viel leichter tun als Männer. Wir durften uns bis dato ja immerhin erlauben unsere Gefühle auch mal zu zeigen. Was Mann ja gewissermassen verboten war (Wer hat das eigentlich bestimmt?), und darum muss es für sie umso schwieriger sein, erstmal zu verstehen, was wahre Gefühle eigentlich sind, wie erkenne ich sie, wie gehe ich mit ihnen um?
Darum geht mein Appell an alle Frauen: auch ich habe wie ihr viel Schmerz und Leid wegen dem Verhalten der Männer erfahren, ich habe sie verurteilt und gehasst, doch heute, jetzt wird mir klar, dass wir einander wahrhaft brauchen, dass wir eine ganz neue Art von Beziehung zusammen eingehen können, eine reiche, erfüllte, gemeinsam wachsende, verständnissvolle und auch glückliche Beziehung leben dürfen.
Doch das setzt voraus, dass wir den Männern die Hand reichen müssen, dass wir unsere weiblichen Gaben zum Einsatz bringen wie Verständniss, Mitgefühl (nicht Mitleid), Offenheit und ihnen helfen, ihre Herzensebene zu erkennen. Sie sehnen sich danach. Und wenn wir sie unterstützen, dann werden sie sich auch bald untereinander anders begegnen und somit werden für uns alle neue Wege geöffnet.
Wir wollen alle, dass die Kriege dieser Welt aufhören, wir wollen alle Frieden, nicht war.
Wollen wir Frauen nicht endlich aufhören Krieg mit den Männern zu führen?
Wollen wir Frauen nicht endlich aufhören dauernd in Konkurrenz mit anderen Frauen zu sein?
Und ihr Männer, gilt für euch nicht dasselbe, aufhören mit dem ewigen Streit mit uns Frauen und der ewigen Konkurrenz unter euch Männern?
Sind wir nicht alle müde von diesem Spiel? Erschöpft? Macht es uns glücklich? Schenkt es uns Freiheit? Freude?
Ich für meinem Teil sage nein.
Alles Liebe, Angelika
RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 16.11.2010 15:18von Licita • 411 Beiträge
Ich erhielt einen Anruf von einer Freundin, die regelmäßig meinen NL empfängt. Sie fand diesen Thread hier so wichtig, dass sie den Link ihrem Sohn weiterleitete. Dieser junge Mann wiederum war sehr begeistert von den Wortmeldungen und sagte, sie hätten ihm sehr geholfen, vieles in seinem Leben zu verstehen. Vielleicht meldet er sich ja hier auch mal zu Wort, oder weitere Männer. Darüber würde ich mich sehr freuen.
Aber es ist schon wundervoll, wenn wir auf diese Weise unterstützend wirken können.
Herzensumarmungen
Licita
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RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 16.11.2010 21:14von Fairglobe • 22 Beiträge
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich diesen Austausch hier mit einem gewissen Staunen verfolge und es mich wirklich freut, dass einige auch dabei eine Unterstützung erfahren, piekst mich gewissermassen ein Thema, das auch unter die Rubrik von männlichen und weiblichen Energien fällt.
Denn genau betrachtet, ist dies doch der Ursprung unserer Identität als Weiblein oder Männlein.
Mancher wird jetzt die Augen rollen, doch es interessiert mich zu sehr, was ihr dazu zu sagen habt.
Es geht um unsere Eltern, Mamma und Papa.
Ich für meinen Teil, lebte viele Jahre lang nach oder auch gegen ihr Rollenverhalten. Je nachdem, was mir zusagte und was mich abstosste.
Mein Vater war in mein Kindheit mein Stern für mich, während meine Mutter darin in der Errinnerung gar nicht auftauchte. In meiner Jugend (Pubertät) kam dann der Faustschlag für mich (die Älteste), danach dasselbe für meine Schwester und Bruder.
Vater kam mit uns nicht mehr zurecht, verlor seine Autorität, was gewaltsame Streitereien bis hin zu den tiefsten Hassgefühlen zur Folge hatte. Er hatte mich in diesen Jahren masslos enttäuscht und meine Mutter hatte genug mit Haushalt, Arbeit und dem Kleinsten zu tun, so bestand ihre Funktion in diesen Jahren darin, das Schlimmste zu verhindern, wenn wir wieder aneinandergerieten.
Diese Auseinandersetzung zog sich so hin, bis ich ca.25 Jahre alt war, selbst Mutter und immer noch unter dieser gewaltsamen männlichen Energie meines Vaters leidend. Ich war von einem Teenagerrebell zu einer schüchternen jungen Frau herangereift. Ich litt schrecklich unter dem vermeindlichen Verrat meines Vaters an mir und meinen Geschwistern.
All dies lies mich meine frauliche Energie nicht richtig leben, und mit meiner Mutter konnte ich mich nicht aussprechen. Sie hatte selbst die grössten Probleme mit Vater und war froh, uns Töchter aus dem Haus zu haben. Ausserdem hat sie ihre weibliche Energie zur Folge auch nie zum Ausdruck bringen können, auch auf Grund der vielen Verletzungen ihrer Kindheit.
So fühlte ich mich jahrelang von meinen Eltern im Stich gelassen, die Folge war, dass ich dieses auch mit mir tat. Ich liess mein Selbst im Stich, tat Tag für Tag meine Pflicht, bis ich fast am Ersticken war.
Ich schrie innerlich um Hilfe, und Hilfe kam. Als Leseratte stiess ich auf die Bücher von Dr.J.Murphy, genau zur rechten Zeit. Dort stiess ich zum ersten Mal auf das Wort Verzeihen und was es damit auf sich hatte. Er erklärte sehr genau, dass wenn du wirklich vom Herzen verzeihen willst, du erst einmal versuchen sollst zu verstehen, warum ein Mensch so und so reagiert und nicht anders.
Dies leuchtete mir ein und ich begann über das Leben meines Vaters nachzuforschen, seine Kindheit im Krieg, seine Jugend nach dem Krieg, sein armes Elternhaus, sein ganzes Leben rollte ich auf. Und langsam verstand ich ihn. Ich begann in seinen Schuhen zu laufen, durchlebte was er gelebt hatte. Nach Wochen langem Erforschen und Hineinfühlen in sein Leben, stand ich da, und die Tränen liefen mir über die Wangen.
Ja, jetzt verstand ich seine Reaktionen, auch wenn sie nicht positiv für uns waren,doch ich verstand ihn.
Und mit diesem Verstehen setzte zugleich das Verzeihen ein. Es war mir ein Leichtes, ihn nun von Herzen zu vergeben, all diese zugefügten Schmerzen wirklich zu vergeben.
Befreit von diesem alten Schmerz, löste sich auch in mir sehr viel von alleine auf, den Rest untersuchte ich Schritt für Schritt und konnte mich von vielen Schatten lösen.
Doch was die wichtigste Erkenntniss für mich war, es war mir möglich, nun auch die positiven guten Seiten meines Vaters zu erkennen. Und mein Verhalten ihm gegenüber änderte sich, nicht dass da nur mehr heiter Sonnenschein war, ab und zu krachte es schon noch, doch im Verlauf der Jahre wuchsen wir mehr zusammen. Ich erkannte seine Liebe zu mir und ich brachte meine Liebe und Respekt für ihn zum Ausdruck, ohne dass wir je über alles sprachen.
Ich habe durch dieses Verzeihen meine eigene männliche und weibliche Energie in mir zum Fliessen gebracht, veränderte mich von Grund auf. Und in den letzten Jahren hat auch mein Vater eine grosse Veränderung durchgemacht, er wurde weicher, liebevoller, unterstützender, zeigte offen seine Freude und seine Liebe zu uns. Er ist in den letzten Jahren wieder mein strahlender Stern geworden, bis er unerwartet dieses Jahr von uns ging.
Ich gehe noch heute durch den tiefsten Schmerz über seinen Tod, doch gleichzeitig fühle ich seine liebevolle starke männliche Energie jeden Tag an meiner Seite.
Ich erzähle dies alles, weil dieses für mich das schönste Beispiel aus meinem Leben ist, dass eine Transformation von männlichen und weilichen Energien zum Positiven hin sehr wohl möglich ist, dass durch wirkliches Verstehen und Verzeihen, eine neue liebevolle und vertrauensvolle Basis entstehen kann.
Für ein Wahres Miteinander Sein, Mann und Frau, Eltern und Kinder,
Namastè an alle, Angelika
RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 18.11.2010 20:11von Licita • 411 Beiträge
Dieses Thema bietet offensichtlich schier unendliche Weiterungen. Heute erhielt ich den beigefügten Text:
2012, der Mensch und die Mutter Erde
Ein kosmisches Schauspiel
2012 und die Liebe
Mensch und Mutter Erde
Der kosmische Mensch
Ein Bericht von
Werner Johannes Neuner
Der Autor beschreibt hier auf seine bekannte wundervolle Art und Weise, in der er sorgsam recherchierte kosmische Vorgänge mit irdischen Entwicklungen verknüpft und daraus das Wissen für die neue Zeit ableitet, wie
Sonneneruptionen und die Konjunktion der Venus Ende Oktober 2010 wieder einmal neue heilende Energien einströmen lassen. Auf die Erde trafen durch die Sonnenwinde starke geomagnetische Stürme. Die Sonne bereitete dem messbaren, extrem angestiegenen Plasma-Strom der Venus sozusagen den Boden.
Es wird wohl niemanden erstaunen, wenn diese venusischen Energieströme den weiblichen Energien der befreiten Liebe zugeordnet werden. Und das passt doch genau hier an diese Stelle.
Was für eine kosmische Choreographie, bei der wir mitwirken!
Lest selbst, wenn Ihr Lust habt.
Herzensumarmungen 
Licita
Post Scriptum:
Gleich nachdem ich diesen Text von Werner Neuner gepostet hatte, flog mir noch ein weiterer Text zu, diesmal ein Channeling, das dieses Thema aus der spirituellen Perspektive beleuchtet:
Lady Nada & Mutter Maria
Einzug der neuen Liebesschwingung auf Erden 8.11.10
http://sei-was-du-bist.blogspot.com/2010...-der-neuen.html
Dateianlage:
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RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 04.12.2010 13:52von Bernd Hoehl • 23 Beiträge
liebe leser und schreiber in diesem forum,
es haut mich ja fast um, was sich hier so alles entwickelt. es ist wunderbar.
ich habe, nachdem ich mich für ein paar tage abgemeldet hatte, erst heute festgestellt, dass es ja eine zweite seite in diesem forum gibt. ich war immer nur bis an den unteren rand der ersten gekommen und hab dann gar nicht gesehen, dass es weitere beiträge gibt. also nochmal vielen dank an die frauen, die so offen hier schreiben. das hilft mir (und offensichtlich auch anderen männern) sehr.
zunächst möchte ich nochmal eingehen auf winnies beitrag - Zitat: Ich persönlich wünsche mir mehr Verbindlichkeit.
ich hatte von anfang an probleme mit diesem satz, wusste aber nicht so recht, wo das herkam. dann durch die weiteren beiträge, in denen andere frauen auch nochmal darauf zu sprechen kamen, hab ich es herausgefunden:
winnie meinte nicht Verbindlichkeit, sondern Verbindung.
das war ja für mich etwas ganz anderes - welten liegen dazwischen.
ich hab mal bei wikipedia geschaut, und etwa so ist dieses wort in mir gespeichert oder zugeordnet:
Verbindlichkeit im Zusammenspiel von zwei oder mehr Personen bezeichnet die Konsequenz, mit der eine Person zu einmal gemachten Aussagen steht.
ich wollte das mal so ausführlich darstellen, weil ich auch im umgang mit meiner partnerin sehr häufig feststellen konnte, daß wir uns an dingen aufrieben, die sich im nachhinein betrachtet als missverständnis entpuppten, weil die worte in unserem inneren mit jeweils anderen inhalten belegt waren.
ich konnte noch nicht herausfinden, ob das eine typisch männlich-weibliche problematik darstellt oder ob man es generell in der kommunikation so findet. ich weiss bis jetzt nur, daß eine menge streit gar nicht hätte stattfinden müssen, wenn die inhalte vorher klar gewesen wären.
die 4 JA-Schritte von Lyria-san finde ich persönlich sehr gut und treffen auf alle lebensbereiche zu oder sind dort anwendbar. ich drücke dir jetzt ganz fest die daumen, liebe Lyria-san.
hallo Fairglobe,
Zitat: Ich erlebe gerade im Spirituellen Bereich so viel `Aufgestelztes` und endlos `Belehrendes`, - das stelle ich auch oft fest. hier in diesem forum ist es nach meiner ansicht bisher allen teilnehmern besonders gut gelungen, nicht belehrend, sondern verbindend aufzutreten. das ist sehr schön. das liegt sicher auch daran, daß du bei eröffnung dieser diskussion ganz offen ran gegangen bist. danke nochmals.
zu dem verhältnis gegenüber den eigenen eltern hab ich auch eine erfahrung gemacht. nachdem meine mutter vor 3 jahren gegangen war, kam es zwischen mir und meinem vater automatisch öfter zu tiefer gehenden gesprächen. es wurde sichtbar, daß zu lebzeiten seiner frau (also meiner mutter) das nicht möglich gewesen war, weil anscheinend die gegenseitigen muster oder verstrickungen dieser beiden menschen dies bis zuletzt nicht zuließen. nun, da er alleine war, konnte ich erkennen, daß es auch in ihm eine sehnsucht gibt nach solchen gesprächen. als junger mensch hatte ich mir oft solche gespräche mit meinem vater gewünscht, aber es war wie gesagt nicht möglich.
also habe ich dann quasi jede gelegenheit genutzt, meinem vater (und damit auch mir) solche gespräche anzubieten. und er hat sie jedesmal genutzt - ja ich hatte manchmal sogar den eindruck, er warte regelrecht darauf. in den letzten 3 jahren haben wir da eine menge aufgearbeitet und ich konnte endgültig verzeihen. verzeihen ist so wichtig.
im sommer hatte ich dann für mich persönlich das gefühl, das alles wichtige aufgearbeitet ist, daß es so gut wie keine offenen dinge mehr gibt. und plötzlich hat er sich, völlig unerwartet, verabschiedet.
obwohl es natürlich einen schmerz gab, konnte ich dadurch doch alles in einer art natürlichen selbstverständlichkeit annehmen, ohne es z.b. verdrängen zu müssen. das es keine verdrängung war, zu der ich früher sicher geneigt hätte, konnte ich an mir erkennen am tag der beisetzung. früher hatte ich immer ein mulmiges gefühl, wenn solche anlässe anstanden, doch nun betraf es mich selbst - ich konnte nicht weg. wollte ich aber auch gar nicht mehr. viele männer aus der etwas entfernteren verwandtschaft umarmten mich und brachten mir ihr mitgefühl dar, was ich früher gar nicht selbst hätte annehmen können und auch nicht in der lage war, selbst zu geben. durch das erleben dieser situation kam ich selbst meinem eigenen leben im hier und jetzt ein ganzes stück näher. und ich hätte vorher nie gedacht, daß es ausgerechnet auf diese weise geschehen könnte.
und einige tage später passierte noch etwas interessantes. einer meiner erwachsenen söhne bat mich um ein gespräch. er sagte mir, daß opa und oma in ihrem leben wenig kommunikation gehabt hätten, die ihnen nutzbringend war. es gab viel schweigen. wir als nachfolgende generationen sollten daraus lernen und es besser machen.
anschließend sprachen wir beide über einige themen, die uns wohl schon lange auf der seele gelegen hatten aber wir bisher nicht den mut (oder impuls) verspürten, darüber zu reden. somit ist das also ein generationen-übergreifendes lernen geworden.
noch ein paar gedanken zu leas beitrag.
zitat: Männer wollen akzeptiert werden und brauchen Anerkennung.
ich glaube, auch frauen brauchen anerkennung. und vor allem von uns männern. obwohl uns das oft so schwer fällt, sollten wir es unbedingt lernen.
zitat: Sie müssen jagen, brauchen Herausforderungen und wollen gewinnen.
sicher trifft das zu, aber es ist auch im wandel. als ich z.b. begriff, daß des prinzip der konkurrenz, welches ja die heutige gesellschaft so verherrlicht, eigentlich ein prinzip des bremsens und des unterganges ist, wenn es so übermächtig gelebt wird wie von der modernen zivilisation, als ich das begriff, änderten sich sofort und quasi von alleine manche verhaltensweisen in mir. z.b. machte ich keine spiele mehr mit (gesellschaftsspiele) die auf konkurrenz aufbauen. selbst das sonst so geliebte schachspiel machte mir keinen spaß mehr. in der schule, wo die kinder immer nur auf gewinnen ausgerichtet werden (und wohl gemerkt, das ist ausschließlich weibliches personal, welches den kindern solches beizubringen versucht), versuchte ich immer am computer oder auf wanderungen dinge einzubringen, wo es nicht ums gewinnen geht, sondern um die GEMEINSAMKEITEN. ich begriff: wenn ich (jeder mensch) erst einmal eine sache verstanden hat, sieht er die fehler dazu plötzlich überall. und das ändert automatisch das eigene verhalten.
so weit heute von mir.
viele grüße
bernd
Bernd Höhl
Manager für Kommunikation
Biosystem3000-Eden-Project;
ein Project für eine neue Kultur,
auf einer neuen Evolutionsstufe der Menschheit
RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 05.12.2010 11:34von Licita • 411 Beiträge
Danke, lieber Bernd, für diese umfassenden Einblicke und Einsichten.
Was Du erlebt hast, sind die typischen Situationen, durch die wir alle hindurch müssen. Jeder, der diesen Weg gegangen ist, macht es den Nachfolgenden einfacher und freudvoller.
Und so ist der SYSTEMWANDEL wieder manifester geworden.
Es ist wundervoll, wie wir einander bereichern. 
Ich möchte nur ganz kurz etwas zum Thema Gesellschaftsspiele beitragen:
Michael und ich spielten sehr gerne das Spiel "Carcassonne" in allen Varianten und mit allen Ergänzungen. Es geht darum, Landschaften, Städte, Burgen zu erbauen und zu gestalten. Das hat uns daran fasziniert. Wenn wir es spielten, dann sahen wir im Geiste das Biosystem3000 erblühen.
Deshalb haben wir es nie gegeneinander gespielt. Wir spielten zwar als eigenständige Spieler und erschufen jeder unser eigenes Territorium, aber wir hatten immer auch den Blick auf den anderen und das Gesamtwerk. Deshalb unterstützten wir einander, wenn es sinnvoll und möglich war. Selbst den Drachen, der immer mal wieder etwas zum Fressen brauchte, konnten wir für unsere schöpferischen Ziele einsetzen.
Der Gewinner war im Grunde egal, am Schluss addierten wir unsere Punkte meist und freuten uns, wenn wir gemeinsam eine höhere Punktzahl erzielt hatten als beim vorangegangenen Spiel.
Auch dies mag als Anregung gelten, wie man polare Spiele und auch Lebenssituationen schließlich in eine gemeinsame glückvolle Schöpfung führen kann.
Herzensumarmungen
Licita
PS: Es gibt übrigens durchaus eine Verbindlichkeit im Sinne von Hinwendung und Herzoffenheit, also als Verbindung gemeint.
ICH BIN das lebendige Licht, mich stetig wandelnd im goldenen Licht meiner Schöpfung
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RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 05.12.2010 16:17von Fairglobe • 22 Beiträge
Hallo liebster Bernd und liebste Licita,
ich habe jetzt schon ein paar mal deine Zeilen gelesen Bernd, und ich bin berührt über deine Offenheit und Ehrlichkeit.
Da ich seit einigen Tagen nach Anregung von Licita mein ICH - ICH BIN immer wieder aufrufe und fühle, verstehe ich jetzt auch den Zusammenhang.
Ich selbst arbeite fast nur mit Männern zusammen. Das ist für mich o.k.
Doch ich merkte, dass ich meine typischen weiblichen Eigenschaften doch ziehmlich beiseite geschoben habe um in eurer Welt bestehen zu können. Also habe ich mehr meine männliche Energie zum Ausdruck gebracht.
Dadurch entstand natürlich eine Disharmonie in mir, ich reagierte meist wie ein Mann, während die andere Seite still sein musste, bis auf die Aufmerkdamkeit, die ich immer jeden entgegenbrachte.
Doch jetzt muss ich eingestehen, dass mir genau diese Aufmerksamkeit von Seiten der Männer fehlt. Ja, natürlich wollen wir auch eure Bestätigung, eure Achtung und eure Wertschätzung.
Dadurch können und dürfen wir zu unserem Frau Sein stehen und dadurch können wir auf euch zugehen und die alten Verletzungen heilen, die ja durch das °typisch männliche Verhalten° in uns noch offen sind.
Frauen sind gefühlsbetonter, nehmen ihre Gefühle war und dadurch auch verletztlicher. Männer haben auch Gefühle, doch sie schieben sie beiseite und haben dadurch wenig Zugang zu ihnen. Doch dadurch sind sie nicht weniger verletzlich, einfach nur härter, kommen kälter und oberflächlicher rüber. Doch auch ihnen fehlt etwas, einfach auch ihre innewohnende Yin Seite zum Ausdruck zu bringen.
Dadurch, dass ich meine weibliche und männliche Seite in meinem Leben bisher nicht gleichzeitig gelebt habe, merke ich ganz deutlich den Unterschied und auch das was fehlt.
Nun, jetzt haben wir ja die Chance, endlich die Balance darin zu finden und dies gemeinsam zu entdecken, herrlich.
Was mir aufällt, ist dass es uns doch ziehmlich an den drei AAA, wie ich sie nenne, fehlt: AUFMERKSAMKEIT - ACHTUNG - AUFEINADER ZU GEHEN.
Doch es wird besser und leichter. Gestern war ich auf einem Event, bei dem mehrere Personalcouchs und bekannte Persönlichkeiten ihre Lebenserfahrungen zum Ausdruck brachten, vor einem Publikum von 400 Menschen. Vier meiner Kollegen waren mit dabei. Es wurde über Denkens - und die daruffolgenden Verhaltesweisen gelehrt, es wurde über Krankheit, Unfälle erzählt, warum sie entstehen und wie die Einzelnen wieder gesund und zu neuen Menschen wurden und ein Mann erzählte uns von seinem kranken Vater, seine Angst vor seinem Tod und dass er dies jetzt annehmen und akzeptieren konnte. Dabei schämte er sich nicht, vor dem Publikum zu weinen.
Viele der Männer waren sehr ergriffen nach seinem Auftritt. Den Veranstaltern gelang es, Gefühle und Kopfdenken zu vereinen, was mich sehr erstaunte, merkte ich doch die Veränderung solcher Events.
Das Ganze hatte auch einen humanitären Zweck, den der Beitrag von nur 25 Euro pro Kopf floss in eine neue Kinderklinik, die nur durch Spenden entsteht. Essen und Trinken ging auf eigene Kosten, und die freiwilligen Helfer dieser Organisation hatten auch dafür bestens gesorgt. Ja, sie reinigten selbst die Toiletten.
Als wir beim Essen waren, meinte ein Kollege, er würde noch für Gratis Nachschub sorgen. Ich ging an den Thresen um einen Kaffe zu holen. Er stellte sich neben mich und meinte zur Bedienung, ich hätte meine zweite Ration noch nicht bekommen. Diese wollte sie mir holen, doch ich verneinte verlegen und zurück am Tisch, fragte ich ihn, ob er das alles hier denn nicht zu schätzen wisse. Wir erleben hier für wenig Geld einen sehr schönen und hilfreichen Tag, während niemand der Veranstalter, der Menschen auf der Bühne oder den Helfern der Klinik auch nur einen Cent verlangte, dafür wochenlange Vorbereitungen nötig waren und alle an diesem Tag ihr Bestes für Uns und die Zukünftigen Patienten gaben.
Betretenes Schweigen war die Antwort, bis einer meinte, er mache dies mit dem Mineralwasser an der Autobahnraststätte auch so. Denen tut dies ja nichts. Darauf hin antwortete ich, ob das denn ihre Wertschätzung gegenüber dem Leben sei. Die ganze Bande wurde daraufhin endlich etwas nachdenklich. Und weil wir grade so schön bei dem Thema waren, bedankte ich mich bei dem Kollegen, der uns auf dieses Event aufmerksam machte und durch dem wir eigentlich dann hierher kamen.
Da ich selbst an diesem Tag emotional sehr berührt wurde, hatte ich schon ein heftiges Bedürfniss nach einer Umarmung, so wie wir Frauen dies machen in solchen Situationen. Da die Männer sich in den Pausen aber wieder dem Thema Arbeitswelt widmeten, blieb ich allein mit meinen Gefühlen.
Zum Ende des Tages, wurden wir durch eine Meditation geführt, in der wir mit unserem Selbst und dem inneren Kind in Berührung kamen, und ich weiss, dass dies für viele Männer das erste Mal geschah. So hatte ein Kollege neben mir Tränen in den Augen. Ich blickte ihn liebevoll an und er nickte. Das gab mir doch neue Hoffnung, dass der harte Kern endlich zum Schmelzen kam.
Auf der Rückfahrt, waren einige und ich dann sehr mit unseren Gefühlen beschäftigt und es war lange Zeit still. Bis einer meinte, dieser Tag hätte doch sehr an ihm gerüttelt und so viel bei ihm ans Licht gebracht, wurde aber vom anderen unterbrochen, der das Theme Arbeit wieder aufnahm. Also stiegen sie alle in dieses Thema ein.
Ja, in diesen Momenten fehlte mir das Gespräch mit den Männern über das Erlebte und was bei ihnen und mir so vorging. Ausserdem hatte ich viel zum Nachdenken und musste das Ganze erst etwas in mir ankommen lassen. Etwas enttäuscht über ihr Verhalten, blieb ich still, bis wir fast am Ziel waren. Da geschah dann etwas, das meine Meinung wieder mal änderte: der Kollege neben mir, nahm meine Hand und drückte sie ganz fest. Da es Dunkel war, bekam dies keiner mit. Also mir tat dies so was von gut!!!!! Merkte ich doch, dass da einer war, dem es gleich ging und der auch meine Gefühle verstand und mir seine Achtung und Verbindlichkeit damit zeigen wollte.
So viel zu den drei AAA's.
Diese ganze Erfahrung hat mir auch noch etwas beigebracht. Licita erzählt von ihrem Gesellschaftsspiel. Und global betrachtet, sind wir doch alle noch in unsere Gesellschaftspiele verwickelt, ohne uns dies bewusst zu sein.
Also, meine Frage: wann fangen wir an, ernsthaft und bewusst unser Gesellschaftsspiel so nach Licitas Muster zu spielen? Das bedeutet ein Nein zu vielen Dingen und ein Ja zu vielen anderen. Dazu braucht es den Mut des Herzenes. Doch was bedeutet es für uns, wenn wir ein Neues Spiel spielen, einer für alle - alle für einen - zum Besten für unsere Welt? So wie es die Freiwilligen dieses oben erwähnten Tages taten - alle zum Besten für den Nächsten?
Herzlichste Umarmungen an euch Frauen und Männer, Angelika
RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 15.12.2010 10:19von Bernd Hoehl • 23 Beiträge
Liebe Angelika,
Also, meine Frage: wann fangen wir an, ernsthaft und bewusst unser Gesellschaftsspiel so nach Licitas Muster zu spielen? - du tust es doch schon. Weisst du, was du hier für eine tolle Arbeit machst? Uns und allen anderen das hier mitzuteilen? Es ist eine Super-Arbeit !!!!
Meiner Meinung nach bist du ein ganz wichtiges Bindeglied in der grossen Kette des "Gesellschafts-Spiels".
Wir machen unsere Arbeit (z.B. dieses Forum) schon ziemlich lange. Da wir dabei auch ziemlich konsequent sind, wachsen wir als Gemeinschaft relativ langsam. Viele Dinge, die uns bewegen, finden deshalb nur theoretisch statt, da wir einfach (noch) zu klein sind, um alles selbst auszuprobieren. Doch du bringst es direkt in die Praxis oder holst es direkt dort ab, sichtbar für alle. Das ist für mich sowas für stimmig.
Wir als kleine Gruppe von Menschen wollen nämlich sehr gerne unsere Erfahrungen "rausgeben". Und durch die Rückmeldung alles das, was wir selbst nicht testen können, sozusagen erproben, ob es der Praxis standhält. Und das ist weiter nichts als das PURE LEBEN.
Ich werde deinen Text nochmal lesen und da fällt mir noch mehr ein. Aber heute habe ich nicht so viel Zeit und wollte zunächst nur erstmal das loswerden.
Danke Angelika.
Gruss Bernd
Bernd Höhl
Manager für Kommunikation
Biosystem3000-Eden-Project;
ein Project für eine neue Kultur,
auf einer neuen Evolutionsstufe der Menschheit
RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 16.12.2010 08:22von Bernd Hoehl • 23 Beiträge
Liebe Leser,
Zitat Licita:
PS: Es gibt übrigens durchaus eine Verbindlichkeit im Sinne von Hinwendung und Herzoffenheit, also als Verbindung gemeint.
Klar, so sehe ich das auch. Ich habe es deshalb mal so ausführlich gemacht, weil ich die Problematik der Mehrdeutigkeit und damit der Missverständnisse beleuchten wollte.
Ich musste mir mindestens 10x Winnies Sätze durchlesen, bis in meinem Hirn (Sprachschatz) die Verknüpfung Konsequenz, mit der eine Person zu einmal gemachten Aussagen steht durch die Verknüpfung Verbindung zwischen 2 Menschen ersetzt wurde. Dann hatte ich keine Probleme mehr, den Sätzen Winnies in der gemeinten Form zu folgen.
Ich wollte damit nochmal verdeutlichen, dass all die Prozesse, über die wir hier berichten und auch dieses Forum selbst als zusätzliche "Schwierigkeit" solche Missverständnisse enthalten können.
Mir ist bewusst, dass wir alle das eigentlich wissen. Aber es im Hinterkopf zu behalten, wenn es um die Verständigung zwischen Männern und Frauen geht, erleichtert es manchmal.
Liebe Angelika,
du sprichst in deinem letzten Beitrag u.a. die Verletzlichkeit an. Frauen sind gefühlsbetonter, nehmen ihre Gefühle war und dadurch auch verletztlicher. Männer haben auch Gefühle, doch sie schieben sie beiseite und haben dadurch wenig Zugang zu ihnen. Doch dadurch sind sie nicht weniger verletzlich.
Ich konnte öfter feststellen (bei mir selbst und auch bei anderen), daß in einem Diskussions-Gespräch zwischen Mann-Frau, wo es um die Gefühlsebene geht, der Mann eher dazu neigt, dem Diskussionsgegenstand auszuweichen und auf die Sachebene zu wechseln. Die Frau "hält es eher aus", wenn ich das mal so ausdrücken darf.
Meine Erfahrung ist, wenn ich mich öffnete, wurde ich (in dem Moment) zunächst mal verletzlicher. Doch wenn ich dadurch dann die Energieblockaden im eigenen Innern lösen konnte, war ich am Ende weniger verletzlich. Das heißt, langfristig gesehen ist die gefühlsmäßige Öffnung sinnvoll. Natürlich nur dann, wenn die Auflösung gelingt.
So weit für heute.
Bernd
Bernd Höhl
Manager für Kommunikation
Biosystem3000-Eden-Project;
ein Project für eine neue Kultur,
auf einer neuen Evolutionsstufe der Menschheit
RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 28.12.2010 17:28von Winnie • 96 Beiträge
Hallo an alle,
es ist wirklich wundervoll, wie viel hier inzwischen zusammengekommen ist! 
Ich wollte mich nochmal auf den Beitrag von Fairglobe vom 16.11.2010 beziehen:
Liebe Angelika, liebe Mit-Schöpfer,
zu dem Thema Eltern und Transformation, habe ich schon etwas in meinem Beitrag "Erfahrungsbericht nach über 3 Jahren der Anwendung" (der Quantenessenz) im Juli 2009 geschrieben:
WEGE ZUR und MIT DER QUANTEN-ESSENZ: PERSÖNLICHE ERFAHRUNGSBERICHTE
Insgesamt ist das für mich es sehr spannendes Thema, weshalb mich früher das NLP (= Neuro-Linguistisches-Programmieren - meine Ausbildung war sehr familiensystemisch ausgerichtet) und Familientherapie sehr angezogen haben.
Ich habe irgendwann herausgefunden, daß meine beiden Eltern ihre geschlechterspezifischen Rollen nicht richtig leben konnten (was ja auch wieder mit ihren Ursprungs-Familien zu tun hat) und wir Kinder uns selbst ein eigenes Bild für uns selbst kreieren müssen.
Über die Jahre habe ich also immer mehr zu mir selbst gefunden und immer mehr mein eigenes Bild, meinen eigenen Stil entwickelt und mit zunehmender Konsequenz das Alte entlassen.
Das Schöne daran (nur eines der schönen Ergebnisse) ist, daß inzwischen beide Elternteile erkannt haben (jeder auf seine Weise), daß ich dadurch eine riesige Entwicklung durchlaufen habe und inzwischen sie sogar von mir lernen können.
Durch meine intensive Auseinandernsetzung mit dem Thema der Familienenergien und meiner Entwicklung habe ich in der Familie vieles angestoßen bzw. hamonisiert. Jeder kann nun in seiner eigenen Art die neuen Öffnungen für sich nutzen - was sie auch tun, teilweise bewußt (wie mein Mütterchen) oder unbewußt.
So wirken wir mit unseren eigenen Klärungen reinigend auf das Gesamte - daß ist es, was unser "Pionier sein" von der Alten zur Neuen Erde unter anderem bedeutet.
Sehr wichtige Werkzeuge auf dem Weg sind: An-Erkennung, Dankbarkeit und Vergebung.
Und so habe ich vor einigen Jahren eine Formel für den Weg in die bedingungslose Liebe für mich formuliert:
erkennen -> akzeptieren -> danken (dem anderen und sich selbst!) -> loslassen -> bedingungslose Liebe
Die Worte sind ganz bewußt klein geschrieben, da Verben Worte der Aktion sind und dieser Prozeß zwar oft still, aber doch aktiv in uns selbst gelebt werden muß.
-liche Grüße,
Winnie
Winnie Mehlhorn,
Kulturbotschafterin und Beauftragte für den Kontakt mit spanischsprachigen Regionen,
Biosystem 3000 EDEN 5000
- Ein Projekt für eine neue Kultur, auf einer neuen Evolutionsstufe der Menschheit
-> spanischsprachige Webseite zu den Quantenessenzen (mit Forum):
http://quantum5000olablanca737.hpage.com
-> meine schmucke Seite:
http://olablanca737.npage.de
olablanca 737 - Energie, Lebensfreude, Paradiese
RE: Die männliche Gefühlswelt
in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 08.01.2011 21:29von Bernd Hoehl • 23 Beiträge
Danke Winnie für den Gedanken, die Worte bewusst klein zu schreiben. Denn dann bedeuten sie aktiv sein.
Da überlege ich mir doch, ob ich auch weiterhin alles klein schreibe (so wie im englischen).
Es erleichtert zwar das Schreiben, aber vielleicht nicht das Lesen und die wunderbare Möglichkeit, durch aktive Verben manches zu verdeutlichen. Wenn alles klein ist, fällt das gar nicht mehr auf.
Zum neuen Jahr erwarte ich viel Änderung in meinem Leben und als kleines Fazit des bisher erreichten nun noch ein paar Worte die bewußt wieder (zumindest aus meiner Sicht) auf der Gefühlsebene ausgedrückt werden. Denn mehrere Gesprächspartner der letzten Woche gaben mir ein sehr positives Feedback auf diese Änderung in meinem "Verhalten" - allerdings waren es nur Frauen. Bei Männern habe ich noch keine Erfahrung und Feedback.
Ich bin ja zur Zeit in einer sehr interessanten Phase - ich lerne, mein Gefühle
zu leben. Dazu muß ich die Gefühle erstmal erkennen, dann zulassen, dann die
Angst überwinden, mich vielleicht lächerlich zu machen oder verwundet zu werden
- denn Gefühl zu zeigen bedeutet ja auch, sich zu öffnen (damit meine ich etwa
das letzte halbe Jahr).
Aber es macht auch Spaß. Ihr alle helft mir dabei. Danke auch dafür.
Was mir aufgefallen ist betrifft die spontanen und vielfältigen Reaktionen auf
eng mit dem Leben verbundene Dinge, z.B. Thema Geld, aber auch Produktion und
anderes. Sowohl bei mir selbst, im Gespräch mit vertrauten Menschen, in unserer Gemeinschaft,
in der Gesellschaft.
Und zwar wird immer wieder sichtbar, dass es auch bei uns noch Unsicherheiten
gibt im Umgang mit den neuen Schöpfungsmöglichkeiten. Soll man sich ganz auf
sein Herz verlassen, volles - also 100%iges - Vertrauen haben? Heißt das dann,
man kann sich getrost zurücklegen und warten? Das Universum wird dann alles
richten? Oder soll man doch aktiv diskutieren mit der Gefahr, ins Hirnen
hineinzukommen?
Ich wollte jetzt keine Antworten haben, wollte nur nochmal hervorheben, was ich
meinte mit "mir ist aufgefallen".
So lange es unsere Gemeinschaft gibt, existiert auch immer wieder diese Frage in
unterschiedlicher Intensität natürlich. Die meisten werden mir zustimmen, wenn
ich sage, es ist immer wieder die Balance, die wir finden müssen. Damals
erklärte uns das Universum, wir müssen zwei Prozent machen, den Rest erledigt
das Universum. Aber diese zwei Prozent müssen wir machen, sonst sind wir keine
Schöpfer.
Am besten paßt hier für mich ein Satz von Olaf: So wie wir uns selbst führen
vom Aufwachen bis zur fortwährenden Klarheit ...
Den ganzen Artikel liest man unter: SYSTEMWANDEL - TEILEN potenziert die FÜLLE
Gruß Bernd
Bernd Höhl
Manager für Kommunikation
Biosystem3000-Eden-Project;
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