EDEN 5000 SCHÖPFERFORUM Wie wir unser Paradies gestalten

#1

Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 04.11.2010 21:20
von Fairglobe • 22 Beiträge

Seit einigen Wochen fallen mir einige Dinge immer mehr und mehr auf. Und ich stosse auf ein Thema, das mich nun echt neugierig macht.
Ich stöbere gerne auf den spirituellen Internetseiten im deutschsprachigem Raum herum und natürlich auch auf den Beyond Mainstream Seiten. Und ich bemerke folgendes: Der grösste Teil der Aktiven Web-Seiten (im spirituellen Bereich), wird mittlerweile von Frauen geleitet. Und es kommen immer mehr hinzu.

Da ich mein berufliches Leben meistens mehr mit Männern geteilt habe, sticht mir das doch nun ins Auge.
Bisher war doch die männliche Dominanz seit Jahrhunderten wegführend.
Doch in dieser Zeit des Wandels, in dieser Zeit, wo sich das Sein als Gefühl immer mehr bemerkbar macht, da scheint es, als beginnen die Frauen das Zepter in die Hand zu nehmen und neue positive Wege zu gehen.

Ich finde das hervorragens, mir ist auch klar, dass die Männerwelt von der Gefühlswelt bisher nicht viel hielt, besser, sie als schwach und bedrohlich empfand.

Gefühle waren mehr Frauensache. Was ich aber im Gegenzug dazu jetzt erlebe, ist, dass wenn wir als Frauen die Gefühle der Männer ansprechen, ihnen zuhören, sich ein ganzer Staudamm löst.

Und ich bemerke, dass viele Männer sich mit ihrer Welt sehr schwer tun, sie wissen nicht mehr so recht wo es eigentlich lang geht, sie wissen nicht mehr welche Rolle sie spielen sollen, sie wissen eigentlich auch nicht mehr so genau, wer sie eigentlich sind.

Während dies uns Frauen immer klarer wird, wir immer mehr wachsen und nach vorne schreiten, hat es den Anschein, als ob unsere männlichen Seelen irgendwie festgefahren sind. Sie tun sich unheimlich schwer damit, neues Denken anzunehmen, neue Wege zu beschreiten, Wahrhaftiger zu werden, offener miteinander umzugehen, in die Tiefe zu sich selbst zu gehen, Innenschau zu halten.

Und vor allem, sie schaffen es noch viel zu wenig, ihren Gefühlen zu fogen, auf sie zu hören, geschweige denn über sie zu sprechen. Schon gar nicht von Mann zu Mann.
Dabei drückt es von innen her ganz gewaltig, und so manch einer steht vor einem Nervenzusammenbruch.

Ja, was ist los? Können wir Frauen es schaffen, in diesem Bereich den Männern zu helfen?
Brauchen sie unsere Hilfe?
Wenn wir eine neue Erde erschaffen wollen, dann wird es einen Ausgleich an männlichen und weiblichen Energien geben müssen, eine Harmonie, ein gleiche Ebene und Anerkennung. Denn nur mit der Gleichstellung dieser beiden Energien, mit ihrem harmonischem Zusammensein, kann endlich unsere neue Zukinft lichtvoll erschaffen werden.

Wann also beginnt die Männerwelt aufzuholen und was können wir Frauen dazu beitragen?

Allerliebste Grüsse an Mann und Frau von Angelika

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#2

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 07.11.2010 23:22
von Dusko • ( Gast )
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Frauen interessieren sich eher für helle, bunte Esoterik und Männer eher fürs Praktische (ich auch), mal ganz pauschal ausgedrückt. Natürlich gibts Überschneidungen und Ausnahmen usw.... Das finde ich normal.

Aber ja, Gefühle unterdrücken ist "IN" heutzutage. Mir als Mann fällt das aber schwer.

Frauen führen uns ins neue Zeitalter: Halte ich für feministische Träumerei. Es gibt auch Männer die wissen wo es langgeht und die fühlen können. Kommt auf die Perspektive an, bzw. auf die Leute die man kennt. Es waren bei mir fast nur Männer, die mein Weltbild änderten. Keine Ahnung wie es bei anderen ist, interessiert mich auch nicht.

zuletzt bearbeitet 08.11.2010 12:04 | nach oben springen

#3

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 08.11.2010 13:55
von Fairglobe • 22 Beiträge

Hallo Dusko,

freut mich, dass du auch einen Kommentar abgegeben hast.
Und was ich noch besser finde, dass du erklärst, dass du deine Gefühle offen ausdrücken kannst. Es braucht in unserer modernen Gesellschafft schon einigen Mut um dies zu leben.
Aber du gibst Grund zur Hoffnung, dass wir Männer und Frauen doch nicht so unterschiedlich sind, wie es manchmal scheint.

Was die helle bunte Esoterik betrifft die du benennst, glaube ich zu verstehen was du meinst. Doch es gibt diese Art von Esoterik und es gibt die wahre Spiritualität, die Suche nach dir selbst, nach der Wahrheit und letztendlich die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Ich habe mich fürs letztere entschieden, und mein Weg war bisher alles andere als hell und bunt. Im Gegenteil, es war ein schwerer mit vielen grossen Steinen beladener Weg, vielen Abzweigungen, ein Weg, der ins Dunkelste Sein meiner Seele führte und auch wieder ins helle Licht.
Viele Male hatte ich den Eindruck, als ginge ich einen Schritt vor und drei zurück. Doch einfach aufgeben und die Dinge sein lassen konnte und kann ich nicht. Ich gehe diesen Weg zu Ende, denn letztendlich ist dieser Weg, der Weg den jeder von uns geht, das, was das Leben, was dich ausmacht.
Auf diesem Weg erfahren und erschaffen wir uns selbst, jeder auf seine eigene Art und Weise.

Ob Frauen uns ins neue Zeitalter führen bleibt dahingestellt. Fakt ist, dass vermehrt weibliche Energie zu spüren ist, in dem Sinne gemeint, dass die weibliche Energie jetzt in jedem von uns vermehrt zum Ausdruck kommt. Das Gebende, das Nährende, das ist weibliche Energie.
Wenn es uns schlecht geht, und da ist eine haltende Hand, ein offenes Ohr, eine Umarmung oder tröstende aufbauende Worte, jemand der dich versteht und nicht verurteilt, das ist weibliche Energie.
Die männliche Energie ist beschützend, kraftvoll, auch schöpferisch und ausdrucksstark.
Beide Energie zusammen in Einheit, das ist ein Mensch in seiner Vollkommenheit, den haut nichts mehr um [cool].

Darum ist es wichtig, dass wir alle, Männer und Frauen den Weg gemeinsam gehen, im gegenseitigen Verstehen und Annehmen, wichtig für uns, wichtig für die Kinder dieser Welt und für eine bessere Zukunft für uns alle.

Alles Gute dir, Angelika

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#4

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 08.11.2010 15:00
von Dusko • ( Gast )
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Ja, Balance, Männlich und Weiblich in Harmonie, da müssen wir hin.

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#5

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 08.11.2010 20:43
von Bernd Hoehl • 23 Beiträge

Hallo Angelika,

dein beitrag spricht auch mich an, denn ich arbeite (anfänglich allerdings mehr unfreiwillig) seit gut 1 jahr an exakt diesem thema. ich kann also direkt aus eigener erfahrung schreiben.
also der auslöser war eine frau. ich glaube nicht, dass ich von mir aus so schnell auf diesen weg gegangen wäre. denn zuerst wusste ich gar nicht, was sie von mir wollte. irgendwelche beschuldigungen konnte ich schon heraushören, aber die hatten doch nichts mit mir zu tun. und überhaupt, solche an den haaren herbeigezogenen beschuldigungen wollte ich mir auch gar nicht anhören. ich hatte vor kurzem erst gelernt, mich auch in verbalen auseinandersetzungen zu wehren und nicht mehr alles einfach runterzuschlucken. nun ja, da war es wohl das beste, einfach durch weggehen die auseinandersetzung zu beenden. das tat ich zunächst auch.

doch das problem kam immer wieder auf den tisch.

da sagte ich mir: ok bernd, du gehst es jetzt an, du kämpfst für dich, für deine gerechtigkeit. also hörte ich mir diese sagenhaften ungerechtigkeiten an, die sowieso mit mir nichts zu tun hatten.

nun, es war sehr unangenehm, beinahe hätte ich das wort eklig benutzt :-). im laufe der nächsten wochen lernte ich dann, dass es eine gefühlsmässige ebene in mir gibt, die sich mit händen und füssen dagegen wehrte, irgendwie angesprochen zu werden. mir wurde heiss, der hals wurde dick, die schlagadern traten hervor, jedenfalls kam es mir so vor und ich wurde sehr oft sehr wütend.

................

sie hat ihre sache sehr gut gemacht. heute weiss ich, dass ich mich immer nur auf der sachebene wohlfühlte und sicher war. sozusagen wich ich immer darauf aus, wenn die gefühlsebene angesprochen wurde. durch diese erkenntnis war es mir möglich, weitere "energieknoten" zu erkennen, anzunehmen und mit der auflösung zu beginnen. ansonsten, das spürte ich sehr deutlich, würde ich quasi nicht zukunftsorientiert partnerschaftstauglich sein. aber genau das wollte ich schliesslich, ich wollte veränderung. dafür hatte ich mich jahre vorher schon entschieden.

ein wort noch zu dem beitrag von dusko. es geht meiner meinung nach überhaupt nicht darum, dass uns die frauen ins neue Zeitalter führen. es geht um das freilassen der weiblichen enrgieanteile in uns selbst. das ist was "ganz was anderes". das hat zu tun mit annahme der eigenen verantwortung. und am ende steht freiheit. persönliche freiheit. freiheit in der gestaltung der partnerschaft, in der gestaltung des zukünftigen arbeitsfeldes, im umgang mit kindern (besonders den eigenen). freiheit in vielen lebensbereichen, die sonst eben nicht möglich wäre.

also, was können die frauen tun?

ich glaube, sie können zunächst versuchen zu verstehen, dass es wirklich so war, dass ich am anfang nicht wusste, was mit gefühlsebene gemeint war. ich musste doch am besten wissen, was meine gefühlsebene ist. wenn mir jemand auf die hand haut, das fühl ich doch. oder wenn ich mich beim zwiebeln schälen schneide. oder wenn mir jemand unrecht tut, behauptungen aufstellt. das fühl ich doch. also ist meine gefühlsebene in ordnung, basta.

ob das nun bei allen männern so ist, kann ich nicht einschätzen. das können glaub ich momentan die frauen besser herausfinden. momentan. aber es wird der tag kommen, wo sich verstärkt männer an männer wenden und um unterstützung bitten.
jedenfalls, wenn ich mich mit männern unterhalte, die ebenfalls durch diesen prozess gegangen sind oder es z.zt. tun, dann liegt die vermutung nahe, das es dem überwiegenden teil der männer am anfang so geht, wie ich es beschrieben habe.

und dann gibt es aus meiner sicht noch eine zweite aufgabe, die auf euch frauen zukommt. die erziehung der kinder, insbesondere der "jungs". so was im erwachsenenalter lernen zu müssen ist viel schwerer, als bereits früh damit umgehen zu lernen. ich jedenfalls hab irgendwann gelernt, dass ich mit meinen gefühlen gefälligst selbst zurecht zukommen habe. und das soll bitte nicht als schuldzuweisung an die mütter verstanden werden. denn ich kann nicht sagen, wie, wann oder durch wen diese erkenntnis in mich gekommen ist. die frauen haben allerdings eine schlüsselrolle bei der kindererziehung, weil sie glaub ich fast überall den hauptteil der erziehung tragen. jedenfalls momentan noch. und wenn die männer dann die ganze sache besser verstehen lernen, werden sie ihre frauen ebenfalls unterstützen, ihren kindern von anfang an ein neues freieres denken und damit leben zu ermöglichen.

zum schluss noch ein grosses dankeschön an dich, angelika. du hast den männern angeboten, sie in diesem prozess zu unterstützen. das tut gut. und - damit beginnst du bereits, deine verantwortung dafür wahrzunehmen. du bist aktiv! geworden -- eine typisch männliche eigenschaft!? - welch eine ironie der evolution oder einfach nur "kosmischer humor"?

womit wir wieder bei deiner frage sind:
Brauchen sie (die Männer) unsere Hilfe?

JAAAA, SIE BRAUCHEEEEN !!!!


gruss bernd


Bernd Höhl
Manager für Kommunikation
Biosystem3000-Eden-Project;
ein Project für eine neue Kultur,
auf einer neuen Evolutionsstufe der Menschheit

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#6

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 08.11.2010 21:59
von Fairglobe • 22 Beiträge

Hallo lieber Bernd und hallo lieber Bernd,

jetzt könnt ihr mal über typisch Frau lachen, denn ich sitze hier und lache und weine vor Freude und Rührung, darüber, dass ihr den Mut habt, so offen und ehrlich über euer Gefühlsleben und eure Erfahrungen zu berichten.

Ich finde, etwas am Schönsten, was wir Menschen besitzen, ist der gegenseitige ehrliche und respektvolle Austausch.
Das gibt uns wirklich die Möglichkeit, uns und den anderen zu verstehen und wir kommen in ein Gefühl der Verbundenheit, das ohne diese Fähigkeiten nicht entstehen kann.

Dieses sind Anfänge neuer Wege, die wir gemeinsam beschreiten können, ja, wir haben noch so viel zu erfahren über uns als Mann und Frau.

Bernds Geschichte hat in mir etwas angesprochen, das ich längst vergessen hatte. Alle Welt glaubt immer, dass die Frau es einfach hat, ihre Gefühle anzuschauen, sie auszusprechen, sie zu leben.

Meine Erfahrung und die einiger anderer war aber um einiges anders. Wir wurden aufgezogen in typischer alter Manier, wo Frau ihre Pflicht zu tun hat und sich nicht in die Männerwelt einmischt, geschweige denn, dort mal ihre Meinung vertritt. Doch das ist vielen so ergangen.
Was wir aber auch erlebt haben, war genau das was Bernd ansprach: um deine Gefühle kümmere dich gefälligst selbst. Da ging niemand darauf ein, niemand nahm dich in den Arm oder tröstete dich, wenns einem schlecht ging.
Also wurden wir in gewisser Weise gefühlsmassig auch wie Männer erzogen.

Wir lernten erst im reiferen Erwachsenenalter unsere Gefühle anzuschauen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und wurden auch auf sehr unangenehme Weise aufgefordert, uns zu wehren, die Wahrheit auszusprechen, unsere Standpunkte zu vertreten. Das hatte unsere Generation so mit sich gebracht.

Und bei vielen von uns Frauen, waren es wiederum Männer, die uns anstupsten oder es unbewusst herausforderten, endlich aus der typischen Frauenrolle auszusteigen und uns selbst zu fühlen, uns selbst zu leben, neue Wege zu gehen. Nun ist wohl vieles schiefgelaufen seitdem, wir kennen dies zu gut: Mann versteht Frau nicht, Frau versteht Mann nicht. Geschlechterkampf überall.

Dennoch haben wir uns irgendwie zusammen weiterentwickelt, denn ohne männliche Energie kann Frau sich nicht weiterentwickeln, und ohne weibliche Energie bleiben Männer in ihrer Härte stecken. Also ist ganz klar zu erkennen, dass wir einander brauchen, das Yin und das Yang kann nur zusammen eine neue Welt zu eschaffen.
Finde ich.

Und jetzt haben wir diese einmalige Chance, zueinander zu finden, eine ganz neue Ebene des Miteinander zu leben, und das ist es, was das Leben echt lebenswert macht. Stellt Euch eine Welt vor, in der wir alle, Männer und Frauen, nicht mehr im Zwist und ewigem Unverständniss, sondern wirklich in Freiheit, Verständniss, Annehmen, Wahrheit und in Freude und Lachen den Weg gemeinsam weitergehen.
Und all dies wird auch unseren Kindern vermittelt, sie wachsen als klare, starke, liebvolle Gemeinschaft heran, in der alles möglich ist, wovon wir immer träumten. Und viele der heutigen Mütter gehen diesen Weg mit ihren Jungs und Mädels schon, es werden immer mehr.

Ja, wir werden es schon noch lernen, und je mehr Männer bereit sind, sich zu öffnen, scheinbar schutzlos ihre Gefühle anschauen, desto mehr helft ihr auch uns Frauen, auf euch zuzugehen.
Und ist diese Hürde erst einmal geschafft, dann werdet ihr auch mehr Verstandniss für uns entwickeln und das ist es, wofür ich seit Jahren kämpfe: nicht gegeneinander - zusammen, nicht Anschuldigungen - Annehmen, nicht den anderen ändern wollen - sondern gemeinsam sich verbessern, in Achtung und Liebe.

Danke Euch, in Liebe Angelika

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#7

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 09.11.2010 00:14
von Licita • 411 Beiträge

Danke, danke, danke Ihr Lieben, das ist ein wundervoller Austausch.
So stelle ich mir das Zusammenwirken in der Neuen Energie vor.

Als ich auf dieses Thema hier stieß, erinnerte mich sofort an eine Situation, in der vor einigen Jahren mehrere Frauen, die sich als erhaben Göttinnen fühlten und aufführten, wild Beifall klatschten, als sie einen Mann aus dem gemeinsamen Kreis vertrieben hatten.

Ich konnte das seinerzeit nicht nachvollziehen und sehe auch heute darin nichts weiter als ein Armutszeugnis weiblicher Überheblichkeit. Was seinerzeit geschehen war, hatte mit neuer Energie nichts zu tun. Es war lediglich Ausdruck des Wogens der Polarität auf spiritueller Ebene.

Andererseits unterhielt mich kürzlich mit einem Freund, darüber, ob der rein männliche Weg
(bildlich gesehen mit dem Schwert in der Hand) heute noch gangbar sein.

Das berührte unter anderem auch die Frage des Egos, das ja notwendigerweise sehr männlich ausgerichtet war. Somit berührt die Fragestellung einen sehr großen, wichtigen Zusammenhang innerhalb des Aufstiegs.


Das neue Ego

Ich bin der Auffassung, dass wir auch in der Neuen Energie immer eine individuelle Persönlichkeit sind und dass das Ego dem individuellen seelischen Ausdruck dient. Während es aber in vergangenen Zeiten die Abgrenzung unterstützte, den Kampf, die Abwehr, kommt es nun auf das Verbindende, die Gemeinsamkeit an.
Die Verbindung wiederum hat nichts mit dem landläufigen Ego zu tun, sondern mit der Verschmelzung der weiblichen und männlichen Energien in einem selbst.

Das neue Ego entspringt somit den integrierten weiblichen Energien und ermöglicht es Frauen wie Männern zu empfangen, geschehen zu lassen, zu erleben, sich hinzugeben. Aus dem Zusammenfluss mit den männlichen Qualitäten ergibt sich daraus Ermächtigung, Selbst-Ermächtigung.

Und das bedeutet Führung ohne Führungsanspruch, durch innere Steuerung.
Liebe leben statt im Aussen erzwingen wollen.

Nachdem mir diese Inspirationen gekommen waren, fiel mir ein Tio-Channeling zum Thema EGO buchstäblich zu, das bereits seit Monaten darauf harrte, gelesen zu werden. Ich übersprang diesmal nicht wie gewohnt die Anfangs-Meditation und begegnete darin der KRAFT als weiblicher Energie:

"'Ich bin die Kraft, so wie ich in der Neuen Zeit gebraucht werde. Ich verbinde Stärke mit Liebe. Wo ich wirke, werden Ziele mit Achtung erreicht. Ich bin klar und ich sage, was ist, und ich sage dies immer auf der Basis von Respekt und Würdigung. Was ich erreiche, ist für euch Individuen gut und genau so für die Gemeinschaft. Ich bin weiblich, weil dies die Energie ist, die das Neue Zeitalter braucht. Ich benutze meine Ellbogen nicht, ich verwende keinen Druck, ich mache den Weg frei mit Klarheit, Würdigung und der Vision guter Ziele. Ich bin mutig und klug. Ich unterstütze alles Schöne, Gute und Wahre, das geschaffen werden will. Wer sich mit mir verbindet, geht seinen Weg mit Entschlossenheit und findet gute Ziele auf gute Weise.'

... Die Zeit der Spaltung ist vorüber, jede Frau und jeder Mann kann männliche und weibliche Energien so in sich vermischen, wie es individuell für sie oder für ihn richtig ist.

... Ihr werdet bemerken, dass sich euer Leben dadurch entspannt, denn weibliche Kraft ist entspannte Kraft, und dass vieles leichter geht und ihr gute Ziele von überflüssigen Zielen immer leichter unterscheiden könnt. Euer Wachstum wird sich beschleunigen und die Anspannung nachlassen.

So geht das. Und so geht das leicht."



And so it is.


In Liebe und Verbundenheit
und in der Vorfreude auf weitere Wortmeldungen
Licita


Das gesamte Channeling von TIO als Datei-Anlage oder über diesem Link
http://www.silvie-katz.de/Silvie_Katz/Ti...10/feb2010.html


Dateianlage:

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zuletzt bearbeitet 09.11.2010 00:14 | nach oben springen

#8

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 09.11.2010 01:22
von Winnie • 96 Beiträge

Liebe Angelika,

es ist sehr schön, daß du dieses Thema angesprochen und die Meinungsäußerung dazu hier eröffnet hast!
Vielen Dank!
Auch mich hat dieses Thema gerade in der letzten Zeit wieder oft berührt und Fragen tauchten auf...
"Wie können wir gemeinsam Neues erschaffen, wie können wir die Trennung aufheben und das Verbindende fördern?"
Wir haben in verschiedenen Gesprächen immer wieder über diese Dinge reflektiert.


Und... Lieber Bernd,
nicht erst seit einem Jahr beschäftigt dich dies Thema... denk an die vielen Stunden die wir in intensiven Gesprächen verbracht haben und es ging auch sehr oft um Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Geschlechter, Beziehungen bisher, Beziehungen in der Neuen Energie, Erziehung etc.
Sicher ist es bei dir intensiviert worden, durch eine neue Beziehung...
und bestimmte Dinge konnten wir als gute Freundinnen dir nicht immer vermitteln, weil du noch nicht bereit warst dich bestimmten Dingen zu öffnen - das ist ja jetzt anders.
Ich freue mich zusehen zu können, wie sich alles weiterentwickelt hat - bei dir und in deinem ganzen Umfeld... bei mir... bei anderen Felix-Freunden.
Und ich danke dir von Herzen für das was du da für dich tust, was du schon alles erreicht hast (und das ist echt viel!!!) und was du dadurch auch immer für die Neue Erde (und die uns nachfolgen) tust. Und daß du immer wieder erkennst, wie wichtig die Kommunikation in diesem Zusammenhang ist.


Ich persönlich wünsche mir mehr Verbindlichkeit.
Immer wieder erscheint es mir, das Frauen kommunizieren, sich auf Themen beziehen und auf das verbindende Element ausgerichtet sind. Während Männer zur Stelle sind, wenn es ein (technisches) Problem zu lösen gibt oder Fakten zu ergänzen und sich dann wieder zurückziehen. - Und schon schläft die Kommunikation wieder ein - aber nur die Kommunikation verbindet... ich weiß auch noch nicht, wie wir da in die Gemeinschaftlichkeit kommen... sehe es aber als unabdingbar an, sich gerade da anzunähern.

Oft haben sich Männer "das erste Mal überhaupt" in Gesprächen mit mir bestimmten Themen öffnen können.
Und andererseits haben Männer mich (oft unbewusst, aber immer liebevoll) bestärkt, meine Weiblichkeit anzunehmen und ihre "Dienste" in Anspruch zu nehmen.
Ich wünsche mir, daß diese Dinge noch viel mehr wachsen für beide Seiten und auch bewusst sind.

Eine sehr interessante Beobachtung, die jetzt schon von verschiedensten Freunden, durch unterschiedliche Erfahrungen, bestätigt wurde (die nach Alter-Welt-Sicht sicher total unlogisch erscheint...) :
Männer die beginnen ihre weibliche Seite zu intergieren bekommen eine männlichere Ausstrahlung und Frauen, die ihre männlichen Aspekte anerkennen werden femininer in ihrer Wirkung...
diese (mehrfache) Beobachtung bestätigt doch eigendlich nur, wie wir in unsere Balance und unseren individuellen Ausdruck gelangen, wenn wir die (über Jahrtausende) abgespaltenen Aspekte integrieren und die Trennung in uns erlösen.


Ich bin bereit "die Hand zu reichen" und diesen wundervollen Prozeß mit den mir möglichen Mitteln zu unterstützen.
Und ich wünsche mir auch Unterstützung für mich und alle Frauen, durch die wundervollen Männer dieser Welt.

Herzliche Grüße an alle,
Winnie


Winnie Mehlhorn,
Kulturbotschafterin und Beauftragte für den Kontakt mit spanischsprachigen Regionen,
Biosystem 3000 EDEN 5000
- Ein Projekt für eine neue Kultur, auf einer neuen Evolutionsstufe der Menschheit

-> spanischsprachige Webseite zu den Quantenessenzen (mit Forum):
http://quantum5000olablanca737.hpage.com
-> meine schmucke Seite:
http://olablanca737.npage.de

olablanca 737 - Energie, Lebensfreude, Paradiese

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#9

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 09.11.2010 14:22
von Bernd Hoehl • 23 Beiträge

hallöchen,

das ist ja ein echt interessanter austausch. da gehe ich gleich nochmal rein.

vielen dank ihr frauen für euer interesse und die hilfreichen antworten.
vielen dank ganz besonders den frauen der felixrunde, die sich über mehrere jahre mit mir gemeinsam auf den weg der erkenntnis begaben und dadurch letztendlich mein "konzentriertes" voranschreiten im letzten jahr erst ermöglichten. das soll an dieser stelle mal deutlich gesagt werden.
ich verbringe gerade einige tage in einer gemeinschaft, einem lebenspark. es hat mich dahin gezogen, weil ich fühlen wollte, wie die menschen die alltäglichen probleme angehen. ich wollte es nicht wissen, sondern fühlen. das spüren auch die ganz kleinen kinder. sie gehen oft auf mich zu oder wollen hochgenommen werden.
auch hier in dieser gemeinschaft spielen all die angesprochenen dinge eine zunehmend grössere rolle. eine frau schätzte z.b. ein, dass der gesamte prozess in spitzenzeiten mehr zeit beansprucht hat, als die tägliche arbeit. das ist schon eine menge.

ich wünsche mir, dass dieses thema noch viel mehr hier vertieft werden kann, auch durch weitere diskussions-teilnehmer.
also fasse ich deine hand, winnie, und frag gleich mal genauer nach,
du hast es sehr schön ausgedrückt - kommunikation als das verbindende element.
Zitat: "Immer wieder erscheint es mir, das Frauen kommunizieren, sich auf Themen beziehen und auf das verbindende Element ausgerichtet sind."
meinst du jetzt mit verbindendem element speziell einen aspekt, der gerade in diesem von beiden partnern besprochenem thema eine zentrale rolle spielt (also beispielsweise beide sprechen über die ehrlichkeit gegenüber dem partner, dann wäre der spezielle aspekt die ehrlichkeit als verbindendes element) oder meinst du ganz allgemein, dass frauen die kommunikation als verbindendes element suchen?

info: ich werde voraussichtlich ab heute bis 15.11. keine möglichkeit mehr haben, eine nachfolgeantwort zu geben (fehlender internetzugang). dann möchte ich wieder dabei sein.

bis dahin

gute zeit

bernd


Bernd Höhl
Manager für Kommunikation
Biosystem3000-Eden-Project;
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#10

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 09.11.2010 14:54
von Licita • 411 Beiträge

Hallo Bernd,
auch wenn Du das erst später lesen wirst:
Frauen und Männer kommunizieren ganz unterschiedlich.
Für Männer geht es in erster Linie um die Information (weshalb einige meine Texte zu lang finden).
Für Frauen geht es zunächst um Verbindung. Dazu kann jedes Thema recht sein.

In einen Film sah ich neulich eine bezeichnende Szene:
Ein Ehepaar teilt seinen Kindern gravierende Änderungen des Familienlebens mit, worauf die Kinder wütend das Zimmer verlassen. Die Mutter leidet mit den Kindern, für sie ist die Verbindung unterbrochen, während der Mann ganz locker ist, denn für ihn zählt allein, dass die Information angekommen ist.

Für mich geht es darum, mich weder in Mitleid noch in das Spiel anderer Leute hineinziehen zu lassen, aber dennoch mitfühlen zu können im Sinne von "furchtlos akzeptieren".
Und natürlich liegt mir ebenso daran, den Informationsfluss aufrecht zu erhalten.
Gleichzeitig kläre ich mich - falls sinnvoll - damit ich solche schmerzhaften Situationen nicht mehr in mein Leben ziehe.

Das ist im Sinne der Selbstverantwortung.

Soviel heute dazu.
Liebe Grüße
Licita


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#11

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 09.11.2010 20:16
von heiner • 2 Beiträge

hallo ihr lieben
wow das thema hat es ja in und ausser sich! ich poste hier also den beitrag den ich schon in die felixrunde geschickt habe nochmal leicht erweitert. Bernd! lang nichts mehr von dir gehört, mensch schön, dass wir zusammen hier lang gehen.

zur männlichen gefühlswelt will ich nur kurz anmerken, dass ich mich gerade auch sehr intensiv damit beschäftige...
das herz ist bei mir auf jeden fall ein bereich der gerade mal angefangen hat zu atmen- da kommt noch viel.
nun ja, es ist halt eine relativ ungewohnte ebene welche wirklich wahrhaftigkeit erfordert und sich auch nicht täuschen lässt. das ist in meinem verständnis ein knotenpunkt, es geht um absolute ehrlichkeit sich SELBST gegenüber. und diese ebene ist (nicht nur) auf dem maskulinen maskenball wohl durch geltungsdrang ziemlich verschüttet. ich bemerke an mir oft, dass ich mich irgendwie zu irgendeiner handlung "zwinge" aus erwartungshaltung mir selbst gegenüber. zum beispiel, wenn es darum geht jetzt wirklich ehrlich zu sein, mein herz zu öffnen oder freude auszustrahlen oder "Sei Du Selbst. Habe keine Angst. Du bist selbstbewusst und Cool." dann entsteht manchmal so eine art starker innerer Druck der direkt blockierend auf mein herz wirken kann, wie so ein gewicht welches dort lagert- ein knoten. kennt jemand das gefühl vielleicht ? mir ist klar, dass man in dem sinne nichts Dagegen tun kann, aber womöglich etwas dafür?

ich glaube, das beste was Man und "Frau" tun kann ist die eigenen masken anzuerkennen und jedes (männliche) gegenüber auf direkter menschlicher ebene mit offenheit zu überraschen.
ja, ich empfinde hochachtung für jeden der diese ebene der angstfreiheit und selbstgenügung erreicht hat und bin mit jedem der sie anstrebt. auch wenn jeder der sie hat, diese bestätigung an sich nicht mehr braucht.
:,)
las los las ich las los .

heiner

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#12

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 09.11.2010 21:35
von Fairglobe • 22 Beiträge

Hallo Heiner,

deinen "Gefühlsknoten" in der Brust kenne ich auch als Frau sehr gut. Du fühlst dich auf eine Weise und musst dich auf eine andere Weise darstellen. Weil es die Gesellschaft so erwartet. Schaffst du dies, gehts deinem Ego gut, doch innen drin siehts anders aus.
Einige Jahre lebte ich dies auch ausgiebieg, mit dem Endergebniss, dass ich irgendwann überhaupt nichts mehr fühlte. Ich war innerlich fast ausgetrocknet, wie eine verdorrte Pflaume.
Als ich dies endlich bemerkte, war das ein echter Schock für mich. Ich war dabei, mich in einen gefühlsarmen Menschen wie mein Partner zu verwandeln und nach diesem Erkennen lief ich hinaus in die Wiese und heulte Rotz und Wasser, stundenlang.

Und weisst du was ich dann mit meinem verdorrten Herzen machte? Ich sagte NEIN! NEIN zu einer Gesellschaft, die mich so und so haben will. Ich lag da im Gras, hörte mein Herz schlagen, fühlte in mich hinein und bemerkte zum ersten Mal seit Jahren, dass ich MICH leben will, das was ich fühle, das was denke ausdrücken will, dass ich mich selbst nicht um anderer Willen verleugnen kann.

Ich wollte anfangen, mich selbst neu zu entdecken und das was ich dann finden würde auch ausdrücken. Ansonsten würde ich ersticken.
Es war kein einfacher Weg dies zu tun. Doch jedes Mal, wenn ich merkte, dass ich meine Gefühle wieder unterdrückte, lächelte ich mir zu, nahm mich in Gedanken in die Arme und sagte mir: es ist schon gut, du darfst das.

Und langsam lernte ich, zu dem was ich bin und in mir fühlte zu stehen, mich klar und selbstbewusst auszudrücken und einfach ich selbst zu sein. Ich entdeckte sehr viele neue Interessen, begann neue Wege zu gehen und fand dadurch eine innere Zufriedenheit mit mir selber.
Natürlich bedeutete dies das Ende meiner Ehe, das Ende von Freundschaften und oberflächlichen Beziehungen.
Manchmal kam ich wieder ins Schleudern, doch mein Herz und mein Geist waren mir doch wichtiger, als die ganze Maskenwelt um mich herum.

Der Gadanke ICH DARF mein Herz leben, das was ich dort fühle, ich darf ich selber sein und das auch ausdrücken, dieser Gedanke in Liebe und Sanftheit gedacht hat mich gerettet.
Und war dieser Gedanke in den letzten Jahren wieder in Vergessenheit geraten, mein Herz wieder härter gerworden, durch verschiedene Situationen und die Kälte vieler Menschen um mich herum, so hat mich doch letztendlich mein Wille wieder herausgezogen aus dem Irrsinn unserer Gesellschaft:" so und so hast du zu sein um dazu zu gehören".

Und dieser Wille brachte mich zu Licita und dann zum geliebten Quantumessenz - Fläschchen. Diese Aktivierung hat mein Herz endlich richtig "aktiviert", denn jetzt schwingt und singt und lacht es manchmal, dass ich endlich erfahren habe, was es heisst, vom Herzen glücklich zu sein. Das erste Mal in meinem Leben erfahre ich dieses Gefühl [clown].

Maskenlosen allerliebstes Dankeschön an euch alle, Angelika

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#13

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 09.11.2010 22:24
von Fairglobe • 22 Beiträge

Liebste Winnie,

schön dich kennenzulernen , es scheinen sich die Türen für neue gemeinsame Wege nun endlich mit Leichtigkeit zu öffnen. Merkst du die Energie die uns führt?

Ich höre das Universum leise lachen......

Eine liebste Umarmung, Angelika

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#14

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 10.11.2010 21:39
von Winnie • 96 Beiträge

Hallo an alle,

das ist ja wirklich spannend hier!!!
Toll, was da so zum Vorschein kommt (!), man/frau kann sich dadurch ein besseres Bild machen und ich verstehe einige Dinge schon besser...

Zitat
Bernd:
... meinst du jetzt mit verbindendem element speziell einen aspekt, der gerade in diesem von beiden partnern besprochenem thema eine zentrale rolle spielt (also beispielsweise beide sprechen über die ehrlichkeit gegenüber dem partner, dann wäre der spezielle aspekt die ehrlichkeit als verbindendes element) oder meinst du ganz allgemein, dass frauen die kommunikation als verbindendes element suchen?


Ja, das ist auch alles dabei... aber was ich ausdrücken wollte ist, daß Frauen sich oft auf bereits gesagtes/geschriebenes beziehen und sich nochmal dazu positionieren - was (viele, aber nicht alle) Männer weniger machen und einige offenbar gar nicht können oder wollen... ?!?
verbindlich in diesem Sinne ist Z.B:

Zitat
deinen "Gefühlsknoten" in der Brust kenne ich auch als Frau sehr gut.


Zitat
vwomit wir wieder bei deiner frage sind: ...


Das Gegenteil, also unverbindlich ist z.B:

Zitat
Keine Ahnung wie es bei anderen ist, interessiert mich auch nicht.

- BUMS! kein Interesse am Anderen - Kommunikation abgewürgt... !

Ja, ich denke auch damit hat es was zu tun...: mit dem Interesse am Anderen.
Wenn wir nur nach Fakten schauen, lernen wir unseren Gegenüber wohl weniger kennen... es entsteht vielleicht fachlich/sachlich Verbindendes, aber keine Verbindung "von Herz zu Herz"!
Und dann können wir auch nicht von den Erfahrungen der anderen profitieren - ich persönlich habe sehr viel von anderen Menschen nur durch zuhören und Interesse am anderen gelernt. Ich schätze mal, daß das mindestens 40% meines Wisssensschatzes ausmacht (wenn nicht sogar viel mahr!) - wo wäre ich also ohne dieses Interesse an anderen?

Bei dir Bernd z.B. kann ich sagen, daß du diese Art in der Kommunikation (das ist auch eine Kommunikationstechnik, die man speziell erlernen kann) recht gut beherrschst, du hast diese Art von Verbindlichkeit in dir und nutzt sie ganz natürlich.

Liebe Angelika,

schön auch dich kennenzulernen!

Zitat
Angelika: Merkst du die Energie die uns führt?


Sicher, vor allem habe ich gerade gespürt, wie sich mein Herz warm und weit geöffnet hat, als ich all diese Beiträge hier und auch besonders den Deinen gelesen habe.
Ja, Leichtigkeit will ich und in verbindender Kommunikation ist sie für mich automatisch präsent.


Herzliche Grüße an all die wundervollen Männer und Frauen hier,
Winnie

Angefügte Bilder:
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Winnie Mehlhorn,
Kulturbotschafterin und Beauftragte für den Kontakt mit spanischsprachigen Regionen,
Biosystem 3000 EDEN 5000
- Ein Projekt für eine neue Kultur, auf einer neuen Evolutionsstufe der Menschheit

-> spanischsprachige Webseite zu den Quantenessenzen (mit Forum):
http://quantum5000olablanca737.hpage.com
-> meine schmucke Seite:
http://olablanca737.npage.de

olablanca 737 - Energie, Lebensfreude, Paradiese

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#15

RE: Die männliche Gefühlswelt

in SCHÖPFERMACHT SICHTBAR IM ALLTAG 10.11.2010 22:42
von Lea • 3 Beiträge

Herzliches HALLO!

Ich bin begeistert, was hier durch dieses spannende Thema bereits alles zum Fließen gebracht worden ist.
Viel Wundervolles und Wesentliches ist schon geschrieben/kommuniziert worden und formvollendet ausgedrückt...

Meine Gedanken: Es sind nicht nur Erziehung und Prägungen durch Umfeld, Generationsthemen etc., welche Mann und Frau so ticken lassen, wie sie es tun. Vieles liegt auch in der geschlechtsspezifischen Natur, die Frau und Mann instinktiv/intuitiv auf ihre Weise denken, fühlen und handeln lassen.
Das Buch "Hallo Tarzan" (Tomasek/Engel) hat mir einmal manch hilfreichen Hinweis geliefert.
Kurzer Querschnitt: Frauen wollen verstanden werden. Sie brauchen die Kommunikation, um eine innere Verbindung herzustellen und zu erfahren. Weibliches Denken funktioniert intuitiv, ist prozess- und beziehungsorientiert und auf Wohlfühlen und Fürsorge eingestellt. Frauen denken vielschichtig (Radarblick, multitasking).
Männer wollen akzeptiert werden und brauchen Anerkennung. Sie müssen jagen, brauchen Herausforderungen und wollen gewinnen. Männliches Denken funktioniert logisch, ist lösungsorientiert und auf Leistung fokussiert.
Männer denken geradlinig (Tunnelblick, kürzester Weg).

Innere Energien: Das Weibliche ist das SEIN, die Hin-Gabe, das Empfangende, das Intuitive; Fühlen, Mitfühlen, Einfühlen, Sanftheit, Weichheit, Wärme, Geduld, Kunst...
Das Männliche ist das TUN, das Denken, das Gebende, der Intellekt; Handeln, Verhandeln, Logik, Kraft, Erfolg, Technik...

Ich denke, es geht nicht nur um die innere weibliche und männliche Verschmelzung und Einheit/Eins-Sein.
Sicherlich braucht es, neben gegenseitiger Wertschätzung, Anerkennung und Bedingungslosigkeit, auch das Verständnis und Einfühlen in das ureigene, naturgegebene Wesen des Geschlechts. Und auch klare Kommunikation, wobei der eigene innere Zustand mitgeteilt wird und vollkommene Selbst-Verantwortung für eigene innere und äußere Zustände übernommen wird.

Im Laufe meiner "Heilungs- und Wandeljahre" ist mir einmal bewusst geworden, was sich mein Vater sein Leben lang von meiner Mutter gewünscht hat: Akzeptanz und Anerkennung!
Als ich diese Attribute in mir geheilt und mir selbst Akzeptanz und Anerkennung geschenkt habe, konnte ich sie bald darauf auch meinen Mitmenschen entgegenbringen. Seitdem hat sich zwischen meinem Vater und mir eine innige Verbindung und neue, ständig wachsende Basis des Vertrauens und Miteinanders entwickelt, die ich mir zur Zeit der "Alten Welt" nie erträumt hätte.
Meine Mutter hat sich in ihrer Ehe immer eine innere Verbindung, Nähe, Zärtlichkeit und Geborgenheit ersehnt, die sie ebenfalls nie erfahren durfte. (Statt dessen gab es nur viele unschöne und heftige Machtkämpfe.) Auch dies durfte ich in mir selbst heilen und fühle mich mit mir so wundervoll wohl.
Irgendwann einmal ist mir aufgefallen, dass Besucher sich bei mir sehr wohl fühlen und gar nicht heimgehen wollen. Und habe dabei verstanden, dass dies nur der äußere Spiegel meines Inneren ist.

In meinen Beziehungen und der Arbeit mit Menschen habe ich immer wieder festgestellt, dass meine innere Heilung und Wandlung des Bewusst-Seins das äußere Leben inklusive Umfeld mitverändert und ich durch meinen Wandel den Menschen die Möglichkeit gebe, sich mitzuwandeln. Ich glaube, dass jeder Wandel und jede innere Einheit andere Menschen ebenfalls damit infiziert, sich zu wandeln und eins zu werden.

Da Frauen naturgegeben näher an Intuition, Fühlen, Mitfühlen etc. sind, fällt es ihnen entsprechend leichter, sich auf ihre Gefühle (und auch Emotionen) einzulassen und sich ihnen hinzugeben (von einigen Ausnahmemodellen und Widerständlerinnen mal abgesehen). Das erklärt u.a., weshalb Selbstfindungsseminare und dergleichen überwiegend von Frauen besucht werden.
Natürlich darf auch Frau zunächst erlernen, Gefühle zu erkennen, wahrzunehmen und zu FÜHLEN!!! Aber in der Arbeit mit Klienten durfte ich feststellen, dass es damit für sie ganz leicht geht und sie sich schnell fallen lassen können.
Männer tun sich mit fühlen, mitfühlen und Gefühle verbalisieren einfach schwerer, da Gefühle bisher für sie eine Gefahr waren ("Männer weinen nicht" etc. = alte Erziehung), das "Gesicht der Stärke" zu verlieren, insbesondere in patriarchalischen Kulturkreisen. Haben sie sich aber, nach anfänglichen erbitterten Widerständen und inneren Kämpfen, erst einmal auf ihren inneren Schatz eingelassen, sind sie voller Begeisterung dabei und suchen regelrecht emotionale Herausforderungen, um einen Sieg und Erfolg nach dem anderen einzukassieren.

Wenn also Frauen zunehmend die Einheit in sich selbst finden, helfen sie damit anderen Frauen und Männern und "infizieren" sie auf feinstofflicher Ebene.

Übrigens sind mir diverse wundervolle sensitive Männer begegnet, die eher mich, zwar unbewusst, aber doch subtil, auf meinen inneren emotionalen und sinnlichen Reichtum hingewiesen haben.
Insbesondere Homosexuelle, aber auch Männer mit überwiegend weiblichen Anteilen konnten auf ihre männliche Wesensart Inneres artikulieren. Danke an euch Zaubermänner!!


Herzensgrüße und Umarmungen

LEA

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