Das Goldene Tor ist aufgelöst
Es geschah Mitte der Neunzigerjahre. Wir waren auf einer England-Reise auf den Spuren König Artus' und Avalons. Wir befanden uns nahe der Artus-Burg Tintagel, als mein Blick unvermittelt von einem goldenen Licht und ich selbst von einem Gefühl der Glückseligkeit erfüllt wurde.
Ich wünschte mir damals ganz unschuldig: "Bring mich durch das Goldene Tor". Ich wusste nicht, was und wen ich eigentlich damit meinte und fühlte gleichzeitig, dass es noch Widerstände und Ängste in mir zu überwinden galt.
Nunmehr erlebe und erfahre ich im Innen und in Aussen, dass kein Goldenes Tor mehr nötig ist, weil alles integriert ist und keine Trennung mehr in mir besteht.
Bei einem Konzert von Max Prosa erlebte ich im Januar 2012 in einer überraschenden Vision, wie die LOTOSWELT sich aus einer Knospe zu einer vollkommen Sphäre in mir entfaltete. Unaufhörlich entwickelten sich neue Blütenblätter, die Lotoswelt hörte nicht auf zu wachsen und zu erblühen in unglaublicher Vielfalt. Dies erlebte ich und wusste unzweifelhaft und unwiderruflich, dass ich mich ebenso wie das gesamte Universum jetzt in dieser Lotoswelt befinde. Sie umhüllt mich als meine eigene Schöpfung.
Dabei sang es in mir unaufhörlich.
Ich beobachtete neben der Vision und den Energien auch meinen Atem. Er folgte seinem eigenen Fluss. Wie immer kreisförmig, aber die Richtungen wechselnd, bis er schließlich sogar in der Lemniskate floss. Grandioses Erleben.
Mein heutiges Erlebnis erinnerte mich an diese Schöpfungsvision ebenso wie an den einstigen Zauber von Avalon und das goldene Licht in England.
Schöpfung erfüllt sich im Leben
An diesem Sonntagmorgen machte ich einen Spaziergang im Schnee bei herrlichem Sonnenschein. Es begegneten mir wenige Menschen und einige Enten, zwei Schwäne, Möwen, Krähen und mehrere Tauchervögel, die mir unbekannt waren und die ich noch nie zuvor dort gesehen hatte. Ich machte schöne Fotoaufnahmen.
Als ich wieder zuhause war fiel mir ein, dass da noch altes Brot übrig war, also ging ich am Nachmittag wie in meiner Kindheit, aber ohne jedwede Nostalgie, Enten füttern in den Park an der Spree.
Es war kalt, der Schnee lag fest und blütenweiß und knirschte beim Gehen wie in einem Puppentrickfilm.
Zwei Schwäne - für uns das Symbol von EDEN 5000 - flogen mit mächtigen Flügelschlägen die Spree flussabwärts und unterquerten fliegend die S-Bahn-Brücke.
Sofort wurde ich an das Goldene Tor erinnert, das mein Reality tube in die Göttliche Allheit überführte.
Ich sah das Bild von Judith Hildebrandt: Tor zum Licht mit den beiden Schwänen vor mir, das ich das Goldene Tor nenne. Zum Bild gehört auch eine Lotosblüte, das Symbol der Reinheit und der neuen Erde, die durch keinerlei Anhaftungen mehr getrübt werden kann.
Ich ging also zum Fluss. Die Spree floss gleichmäßig und zügig. Vereinzelt trieben kleine Eisschollen vorbei.
Innerlich hatte ich zuvor Vögel zum Füttern gerufen. Zunächst wirkt alles verlassen, dann sah ich sie mit wachsender Verblüffung: Etwa hundert Möwen schwammen erwartungsvoll auf dem Wasser... Sie kamen sofort zu mir geflogen oder geschwommen. Ich warf die Brotkrumen in die Luft. Es begann ein unbeschreiblich schönes Vogelkreisen direkt um mich herum. In Augenhöhe, so als flöge ich mit ihnen.
Ich versuchte, dem geordneten Wirbel mit den Augen zu folgen. Es war überraschend einfach, denn die Möwen "standen" auf Armeslänge fliegend vor meinen Augen, einige besonders kühne fraßen mir sogar im Fliegen von der ausgestreckten Hand. Das hatte ich noch nie zuvor erlebt. Ich konnte sie genauestens betrachten: ihr blütenweißes Gefieder, die spitzen roten Schnäbel, die schwarzen Federn an den Flügelrändern, die gefächerten Schwänze, ihre dunklen klugen Knopfaugen. Die Flügelschläge, die sie in der Luft auf der Stelle hielten. Wir blickten uns in die Augen und in die Seele und verstanden einander wortlos. Sie kreischten laut ihre Freude in die Luft.
Hinter mir krächzte es verlangend: Mehrere Krähen liefen herum und baten um Futter, das ich ihnen gerne gab. Einige von ihnen mischten sich unter die Möwen und flogen in deren Schwarm.
Ich bedauerte kurz, dass niemand dieses Ereignis im Bild festhalten konnte. Aber es war nicht wichtig, ich werde es nicht vergessen.
Ich wurde Teil des Schwarms, fühlte die Liebe, die wir teilen, die innige, irgendwie surreale Verbindung zu ihnen, zu Gaia. Ich erfuhr dies alles als meine eigene Schöpfung.
Ich lade (nicht nur) die Möwen ein, mit uns auf die neue Erde - nach Eden zu kommen.
Nachdem mein Brot alle war, beruhigten sie sich nach und nach, setzten sich aufs Wasser. Links von mir hatten sich einige Möwen auf dem Geländer niedergelassen, rechts von mir Krähen. In jedem Geländerabschnitt ein Vogel. Ganz ruhig saßen sie da, in stillschweigendem Einvernehmen mit mir. Auge in Auge. Herz in Herz.
Ich war verzaubert, wieder hatte sich ein neuer dimensionaler Raum geöffnet. Beglückt ging ich heim und weiß:
ES IST.
ZUKUNFT. IST. JETZT.
Licita
12.02.2012
J. S. Bach: ICH BIN BEI MIR
http://dl.dropbox.com/u/3973652/Ich_bin_...n_Bach%2BLG.mp3
DIE ENTSTEHUNG DER LOTOS-WELT
DER BEGINN DER LOTOS-ZEIT
9-9-9 - DAS ENDE DES LABYRINTHS
Judith Hildebrandt: Tor zum Licht
http://www.angel-pictures.com/html/p06schutzkarten2.php
http://www.angel-pictures.com/images-art...r-zum-Licht.jpg