"Die Quanten-Essenz dient NUR der selbst gewählten Frei-Stellung durch Erhöhung der Lebens-Energie."
Die QE baut eine Art Schutz-Schild um die jeweilige Person. Die vom derzeitigen System bewußt betriebene Schwächung der Lebensenergie wird unterbunden. Dadurch ist es dem betreffenden Menschen möglich, sich entsprechend seines selbst gewählten Lebensplanes zu entwickeln. Energetische Eingriffe von außen haben keine Wirkung mehr.
Jedoch kann daraus nicht die Schlußfolgerung gezogen werden, daß sich die Entwicklung dieses Menschen sozusagen "automatisch" weiter vollzieht. Hierin liegt ja gerade die Freiheit der Seele. Der Sinn unseres Lebens besteht doch in der Sammlung von Erfahrung. Und zugleich in der Erkenntnis, daß die (Schöpfer)-Kraft IN! uns wohnt. Und dies kann der inkarnierte Mensch nur erkennen, wenn er durch EIGENE ENTSCHEIDUNGEN seinen Lebensweg steuert. Wenn er erkennen kann, daß es seine eigenen Entscheidungen waren, die die jeweiligen Ereignisse in sein Leben geholt haben. Das ist die Grundlage für die bewußte Übernahme der Verantwortung für sein eigenes Leben. Solange ein Mensch noch nicht bewußt die Verantwortung für sein eigenes Leben übernimmt, ist er sozusagen noch im Erkenntnis-Prozess. Das Prinzip der Freiheit der Seele (oder - um es anders auszudrücken - der Nichteinmischung von außen) wäre gebrochen, wenn die QE für eine "automatische" Entwicklung des Anwenders sorgen würde. Deshalb ist gerade bei QE-Anwendern die Weiterarbeit am eigenen Bewußtsein so wichtig.
Das Ganze hat einen fantastischen Nebeneffekt. Wenn der Mensch aufgrund seiner eigenen Lebens-Situationen erst einmal verinnerlicht hat, daß er bis heute der Schöpfer seiner Realität war - aufgrund seiner eigenen Entscheidungen, dann wächst in ihm ein nicht mehr von außen beeinflußbares SELBSTVERTRAUEN, was wiederum die Grundlage ist für die potenzierte Wahrnehmung der eigenen Schöpferkraft in 5 D - und damit befinden wir uns mitten im Biosystem5000 - Edenproject.
Je stärker diese Schöpferkraft wird, um so mehr Energie ist notwendig. Und genau diese liefert die QE. In immer genau der richtigen Dosierung. Weil sie eben, bildlich gesprochen, nach dem Prinzip des "Vakuums" arbeitet. Je mehr Energie der Anwender sich selbst "zugesteht", um so mehr wird ihm geliefert. Dieses sich selbst "zugestehen" kann nur auf der Grundlage von Erfahrung, von Wissen und eigenen Entscheidungen passieren. Genau das ist die Übernahme der Selbstverantwortung für das eigene Leben.
Irgendwann in der Zukunft wird die Energielieferung durch QE nicht mehr nötig sein. Dann befindet sich die Menschheit bereits im neuen Bewußtsein.
Da ich sehr kinderlieb bin und selbst auch 5 Kinder habe (zwischen 6 und 23 Jahren) liegt mir dieses
Thema ebenfalls am Herzen.
Und es wird eines meiner Haupt-Themen im zukünftigen Biosystem sein. Wobei ich mich speziell dem
Thema Wasserbabys widmen möchte. Das ganze unter dem Motto "Natur Natur sein lassen" - dieses
Motto wurde auch so von einem Kind kreiert. Weitere Infos zu meinen Gedanken:
http://www.schautafel.de/kinder/kinder.html
http://www.schautafel.de/wasserbabys/wasser.html
diese rubrik ist speziell dazu eingerichtet worden, fragen zur quanten-essenz (QE) sowie zu quantum light 77 (QL) stellen zu können und natürlich auch darauf zu antworten.
ich mache heute mal den anfang:
also, meine aktivierung liegt jetzt fast 3 jahre zurück.
bei mir ergab sich in den folgenden wochen eine zunahme aller vorgänge rund um das bewusstsein.
ich sah plötzlich zusammenhänge, in meinem innern und auch im außen. ich begann auch, meine innere stimme deutlicher wahrzunehmen. auf dieser grundlage konnte ich endlich entscheidungen treffen, entscheidungen die gut für mich waren. ohne dieses nervige gefühl, ob denn die entscheidungen auch alle richtig wären. ich wurde einfach sicherer im umgang mit mir selbst.
dann begriff ich langsam eines der für mich wichtigsten dinge - menschen haben verhaltensmuster, auch konditionierungen genannt, und die halten uns von unserem eigentlichen ICH ab. sie befördern uns in einen ewigen kreislauf immer wiederkehrender situationen, das sogenannte leben im hamsterrad. und damit verbunden die ganzen energiespielchen, dominanzversuche usw.
dann lernte ich, daß wir selbst in der lage sind, diese muster zu entlarven und dann aufzulösen - wenn wir es wollen. und das wollte ich. die notwendige energie, in möglichst balancierter form, lieferte mir die QE. das ganze beschäftigte mich derart intensiv, daß eine eigene webseite daraus wurde:
ich weiß heute, daß die entscheidung zur QE eine der wichtigsten start-entscheidungen war. und die zweite wichtige entscheidung bestand darin, so eng und intensiv wie möglich den ständigen kontakt zu den anderen menschen zu halten, die sich ebenfalls für diesen weg entschieden hatten.
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so, nun habe ich diese neue rubrik nicht mit einer frage, sondern mit einer antwort begonnen.
na, dann reiche ich jetzt halt die frage nach, die ich sowieso schon öfter gehört habe: "wie war denn das bei dir bernd, nachdem du die QE aktiviert hattest?"
Wie sich die QE für mich auswirkte - Erfahrungsbericht
Als ich die Entscheidung für die QE traf, befand ich mich in einer finanziell eher schwierigen Lage. Ich war arbeitslos, Rücklagen waren keine vorhanden. Dann bekam ich ein befristetes Arbeitsangebot. Es ging darum, daß eine Firma einen größeren Auftrag in der vorgegebenen Zeit realisieren mußte. Zu diesem Zweck wurden mehrere Hilfskräfte benötigt. Nach wenigen Wochen war der Auftrag erledigt, mein Arbeitseinsatz war beendet. Nach Auszahlung meines Lohnes konnte ich feststellen, daß es ziemlich genau die Summe für die QE war. Zum Zeitpunkt der Aktivierung spürte ich einen starken Energiefluss. Ich würde es als warmes Gefühl beschreiben. Danach trat erst einmal scheinbare Ruhe ein. Doch in den nächsten Wochen gewann ich eine nie dagewesene innere Klarheit. Fragen, die ich jahrelang vorher ergebnislos "gewälzt" hatte, fanden plötzlich Antworten.
Wenn man Antworten findet, kann man Entscheidungen treffen. Das muß man dann aber auch tun. Ich tat es nicht in jedem Falle sofort. Ich konnte es nicht - zumindest war das mein Eindruck. Ich wehrte mich innerlich gegen mein eigenes nun zutage getretenes Wissen. Das spürte ich dann sehr deutlich in meinem Körper. Das hatte ich die Jahre vorher schon oft erlebt, aber nie war mir bewußt geworden, daß solche negativen körperlichen Erfahrungen etwas mit der Verdrängung eigener Erkenntnisse und Entscheidungen zu tun haben könnten.
Heute weiß ich, daß Konditionierungen (Verhaltens-Muster) genau dies bewirken. Die QE sorgte für eine schnellere Abfolge der inneren Ereignisse und ich konnte den Zusammenhang zwischen meiner inneren Weigerung vor notwendigen Entscheidungen und körperlichen Folgen regelrecht erfahren. Dadurch verstand ich.
Solange ich also die für mein Leben notwendigen Entscheidungen nicht treffen wollte, verschlechterte sich mein körperlicher Zustand so sehr, bis es praktisch nicht mehr ging. Ich traf die Entscheidung, die ja sowieso bereits in mir vorhanden gewesen war, und es ging mir besser. Ich verstand nun auch noch einen anderen Zusammenhang. Wenn man an solchen Lebensabschnitten letztendlich zu keiner Entscheidung kommt, dann wandeln sich die körperlich zunehmend unangenehmen Symptome in "echte" Krankheiten. Heutige Krankheits-Statistiken sprechen eine deutliche Sprache in diese Richtung. Ich beschäftigte mich später einige Zeit damit und konnte dieses oft bestätigt finden. Also - im normalen täglichen Leben, im sogenannten "Hamsterrad" - sieht man die Entscheidungsmöglichkeiten oft nicht, weil die Zusammenhänge verborgen bleiben. Und dann kommt es zur Krankheit. Genau hier setzte bei mir die QE an. Sie half mir bei der Erkenntnis, sozusagen also der Bewußtwerdung meiner Selbst. Sie hilft allerdings nicht! bei der Entscheidung. Diese muß der Mensch immer noch selbst treffen. Sonst wäre die Freiheit des eigenen Willens nicht mehr gegeben - es käme einer Zwangs-Beglückung gleich.
Aus heutiger Sicht kann ich nunmehr einschätzen, die QE hat mir vor allem bei meinem Bewußtwerdungs-Prozess geholfen. Ich konnte eigene Muster "entlarven" und sie auflösen. Dadurch kam es allmählich zu körperlichen Verbesserungen, an denen ich vorher jahrelang umsonst gearbeitet hatte (mit Mitteln der modernen Medizin). Da ich immer deutlicher erkannte, welch zentrale Stellungen unsere von außen aufgeprägten Verhaltensmuster haben, wurde dieses zu meinem ganz persönlichen Thema und spiegelt sich auch in meiner Webseite wider unter: http://www.schautafel.de/muster/01.html
dein beitrag spricht auch mich an, denn ich arbeite (anfänglich allerdings mehr unfreiwillig) seit gut 1 jahr an exakt diesem thema. ich kann also direkt aus eigener erfahrung schreiben. also der auslöser war eine frau. ich glaube nicht, dass ich von mir aus so schnell auf diesen weg gegangen wäre. denn zuerst wusste ich gar nicht, was sie von mir wollte. irgendwelche beschuldigungen konnte ich schon heraushören, aber die hatten doch nichts mit mir zu tun. und überhaupt, solche an den haaren herbeigezogenen beschuldigungen wollte ich mir auch gar nicht anhören. ich hatte vor kurzem erst gelernt, mich auch in verbalen auseinandersetzungen zu wehren und nicht mehr alles einfach runterzuschlucken. nun ja, da war es wohl das beste, einfach durch weggehen die auseinandersetzung zu beenden. das tat ich zunächst auch.
doch das problem kam immer wieder auf den tisch.
da sagte ich mir: ok bernd, du gehst es jetzt an, du kämpfst für dich, für deine gerechtigkeit. also hörte ich mir diese sagenhaften ungerechtigkeiten an, die sowieso mit mir nichts zu tun hatten.
nun, es war sehr unangenehm, beinahe hätte ich das wort eklig benutzt :-). im laufe der nächsten wochen lernte ich dann, dass es eine gefühlsmässige ebene in mir gibt, die sich mit händen und füssen dagegen wehrte, irgendwie angesprochen zu werden. mir wurde heiss, der hals wurde dick, die schlagadern traten hervor, jedenfalls kam es mir so vor und ich wurde sehr oft sehr wütend.
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sie hat ihre sache sehr gut gemacht. heute weiss ich, dass ich mich immer nur auf der sachebene wohlfühlte und sicher war. sozusagen wich ich immer darauf aus, wenn die gefühlsebene angesprochen wurde. durch diese erkenntnis war es mir möglich, weitere "energieknoten" zu erkennen, anzunehmen und mit der auflösung zu beginnen. ansonsten, das spürte ich sehr deutlich, würde ich quasi nicht zukunftsorientiert partnerschaftstauglich sein. aber genau das wollte ich schliesslich, ich wollte veränderung. dafür hatte ich mich jahre vorher schon entschieden.
ein wort noch zu dem beitrag von dusko. es geht meiner meinung nach überhaupt nicht darum, dass uns die frauen ins neue Zeitalter führen. es geht um das freilassen der weiblichen enrgieanteile in uns selbst. das ist was "ganz was anderes". das hat zu tun mit annahme der eigenen verantwortung. und am ende steht freiheit. persönliche freiheit. freiheit in der gestaltung der partnerschaft, in der gestaltung des zukünftigen arbeitsfeldes, im umgang mit kindern (besonders den eigenen). freiheit in vielen lebensbereichen, die sonst eben nicht möglich wäre.
also, was können die frauen tun?
ich glaube, sie können zunächst versuchen zu verstehen, dass es wirklich so war, dass ich am anfang nicht wusste, was mit gefühlsebene gemeint war. ich musste doch am besten wissen, was meine gefühlsebene ist. wenn mir jemand auf die hand haut, das fühl ich doch. oder wenn ich mich beim zwiebeln schälen schneide. oder wenn mir jemand unrecht tut, behauptungen aufstellt. das fühl ich doch. also ist meine gefühlsebene in ordnung, basta.
ob das nun bei allen männern so ist, kann ich nicht einschätzen. das können glaub ich momentan die frauen besser herausfinden. momentan. aber es wird der tag kommen, wo sich verstärkt männer an männer wenden und um unterstützung bitten. jedenfalls, wenn ich mich mit männern unterhalte, die ebenfalls durch diesen prozess gegangen sind oder es z.zt. tun, dann liegt die vermutung nahe, das es dem überwiegenden teil der männer am anfang so geht, wie ich es beschrieben habe.
und dann gibt es aus meiner sicht noch eine zweite aufgabe, die auf euch frauen zukommt. die erziehung der kinder, insbesondere der "jungs". so was im erwachsenenalter lernen zu müssen ist viel schwerer, als bereits früh damit umgehen zu lernen. ich jedenfalls hab irgendwann gelernt, dass ich mit meinen gefühlen gefälligst selbst zurecht zukommen habe. und das soll bitte nicht als schuldzuweisung an die mütter verstanden werden. denn ich kann nicht sagen, wie, wann oder durch wen diese erkenntnis in mich gekommen ist. die frauen haben allerdings eine schlüsselrolle bei der kindererziehung, weil sie glaub ich fast überall den hauptteil der erziehung tragen. jedenfalls momentan noch. und wenn die männer dann die ganze sache besser verstehen lernen, werden sie ihre frauen ebenfalls unterstützen, ihren kindern von anfang an ein neues freieres denken und damit leben zu ermöglichen.
zum schluss noch ein grosses dankeschön an dich, angelika. du hast den männern angeboten, sie in diesem prozess zu unterstützen. das tut gut. und - damit beginnst du bereits, deine verantwortung dafür wahrzunehmen. du bist aktiv! geworden -- eine typisch männliche eigenschaft!? - welch eine ironie der evolution oder einfach nur "kosmischer humor"?
womit wir wieder bei deiner frage sind: Brauchen sie (die Männer) unsere Hilfe?
das ist ja ein echt interessanter austausch. da gehe ich gleich nochmal rein.
vielen dank ihr frauen für euer interesse und die hilfreichen antworten. vielen dank ganz besonders den frauen der felixrunde, die sich über mehrere jahre mit mir gemeinsam auf den weg der erkenntnis begaben und dadurch letztendlich mein "konzentriertes" voranschreiten im letzten jahr erst ermöglichten. das soll an dieser stelle mal deutlich gesagt werden. ich verbringe gerade einige tage in einer gemeinschaft, einem lebenspark. es hat mich dahin gezogen, weil ich fühlen wollte, wie die menschen die alltäglichen probleme angehen. ich wollte es nicht wissen, sondern fühlen. das spüren auch die ganz kleinen kinder. sie gehen oft auf mich zu oder wollen hochgenommen werden. auch hier in dieser gemeinschaft spielen all die angesprochenen dinge eine zunehmend grössere rolle. eine frau schätzte z.b. ein, dass der gesamte prozess in spitzenzeiten mehr zeit beansprucht hat, als die tägliche arbeit. das ist schon eine menge.
ich wünsche mir, dass dieses thema noch viel mehr hier vertieft werden kann, auch durch weitere diskussions-teilnehmer. also fasse ich deine hand, winnie, und frag gleich mal genauer nach, du hast es sehr schön ausgedrückt - kommunikation als das verbindende element. Zitat: "Immer wieder erscheint es mir, das Frauen kommunizieren, sich auf Themen beziehen und auf das verbindende Element ausgerichtet sind." meinst du jetzt mit verbindendem element speziell einen aspekt, der gerade in diesem von beiden partnern besprochenem thema eine zentrale rolle spielt (also beispielsweise beide sprechen über die ehrlichkeit gegenüber dem partner, dann wäre der spezielle aspekt die ehrlichkeit als verbindendes element) oder meinst du ganz allgemein, dass frauen die kommunikation als verbindendes element suchen?
info: ich werde voraussichtlich ab heute bis 15.11. keine möglichkeit mehr haben, eine nachfolgeantwort zu geben (fehlender internetzugang). dann möchte ich wieder dabei sein.
es haut mich ja fast um, was sich hier so alles entwickelt. es ist wunderbar. ich habe, nachdem ich mich für ein paar tage abgemeldet hatte, erst heute festgestellt, dass es ja eine zweite seite in diesem forum gibt. ich war immer nur bis an den unteren rand der ersten gekommen und hab dann gar nicht gesehen, dass es weitere beiträge gibt. also nochmal vielen dank an die frauen, die so offen hier schreiben. das hilft mir (und offensichtlich auch anderen männern) sehr.
zunächst möchte ich nochmal eingehen auf winnies beitrag - Zitat: Ich persönlich wünsche mir mehr Verbindlichkeit.
ich hatte von anfang an probleme mit diesem satz, wusste aber nicht so recht, wo das herkam. dann durch die weiteren beiträge, in denen andere frauen auch nochmal darauf zu sprechen kamen, hab ich es herausgefunden: winnie meinte nicht Verbindlichkeit, sondern Verbindung. das war ja für mich etwas ganz anderes - welten liegen dazwischen. ich hab mal bei wikipedia geschaut, und etwa so ist dieses wort in mir gespeichert oder zugeordnet: Verbindlichkeit im Zusammenspiel von zwei oder mehr Personen bezeichnet die Konsequenz, mit der eine Person zu einmal gemachten Aussagen steht.
ich wollte das mal so ausführlich darstellen, weil ich auch im umgang mit meiner partnerin sehr häufig feststellen konnte, daß wir uns an dingen aufrieben, die sich im nachhinein betrachtet als missverständnis entpuppten, weil die worte in unserem inneren mit jeweils anderen inhalten belegt waren. ich konnte noch nicht herausfinden, ob das eine typisch männlich-weibliche problematik darstellt oder ob man es generell in der kommunikation so findet. ich weiss bis jetzt nur, daß eine menge streit gar nicht hätte stattfinden müssen, wenn die inhalte vorher klar gewesen wären.
die 4 JA-Schritte von Lyria-san finde ich persönlich sehr gut und treffen auf alle lebensbereiche zu oder sind dort anwendbar. ich drücke dir jetzt ganz fest die daumen, liebe Lyria-san.
hallo Fairglobe, Zitat: Ich erlebe gerade im Spirituellen Bereich so viel `Aufgestelztes` und endlos `Belehrendes`, - das stelle ich auch oft fest. hier in diesem forum ist es nach meiner ansicht bisher allen teilnehmern besonders gut gelungen, nicht belehrend, sondern verbindend aufzutreten. das ist sehr schön. das liegt sicher auch daran, daß du bei eröffnung dieser diskussion ganz offen ran gegangen bist. danke nochmals.
zu dem verhältnis gegenüber den eigenen eltern hab ich auch eine erfahrung gemacht. nachdem meine mutter vor 3 jahren gegangen war, kam es zwischen mir und meinem vater automatisch öfter zu tiefer gehenden gesprächen. es wurde sichtbar, daß zu lebzeiten seiner frau (also meiner mutter) das nicht möglich gewesen war, weil anscheinend die gegenseitigen muster oder verstrickungen dieser beiden menschen dies bis zuletzt nicht zuließen. nun, da er alleine war, konnte ich erkennen, daß es auch in ihm eine sehnsucht gibt nach solchen gesprächen. als junger mensch hatte ich mir oft solche gespräche mit meinem vater gewünscht, aber es war wie gesagt nicht möglich. also habe ich dann quasi jede gelegenheit genutzt, meinem vater (und damit auch mir) solche gespräche anzubieten. und er hat sie jedesmal genutzt - ja ich hatte manchmal sogar den eindruck, er warte regelrecht darauf. in den letzten 3 jahren haben wir da eine menge aufgearbeitet und ich konnte endgültig verzeihen. verzeihen ist so wichtig. im sommer hatte ich dann für mich persönlich das gefühl, das alles wichtige aufgearbeitet ist, daß es so gut wie keine offenen dinge mehr gibt. und plötzlich hat er sich, völlig unerwartet, verabschiedet. obwohl es natürlich einen schmerz gab, konnte ich dadurch doch alles in einer art natürlichen selbstverständlichkeit annehmen, ohne es z.b. verdrängen zu müssen. das es keine verdrängung war, zu der ich früher sicher geneigt hätte, konnte ich an mir erkennen am tag der beisetzung. früher hatte ich immer ein mulmiges gefühl, wenn solche anlässe anstanden, doch nun betraf es mich selbst - ich konnte nicht weg. wollte ich aber auch gar nicht mehr. viele männer aus der etwas entfernteren verwandtschaft umarmten mich und brachten mir ihr mitgefühl dar, was ich früher gar nicht selbst hätte annehmen können und auch nicht in der lage war, selbst zu geben. durch das erleben dieser situation kam ich selbst meinem eigenen leben im hier und jetzt ein ganzes stück näher. und ich hätte vorher nie gedacht, daß es ausgerechnet auf diese weise geschehen könnte. und einige tage später passierte noch etwas interessantes. einer meiner erwachsenen söhne bat mich um ein gespräch. er sagte mir, daß opa und oma in ihrem leben wenig kommunikation gehabt hätten, die ihnen nutzbringend war. es gab viel schweigen. wir als nachfolgende generationen sollten daraus lernen und es besser machen. anschließend sprachen wir beide über einige themen, die uns wohl schon lange auf der seele gelegen hatten aber wir bisher nicht den mut (oder impuls) verspürten, darüber zu reden. somit ist das also ein generationen-übergreifendes lernen geworden.
noch ein paar gedanken zu leas beitrag. zitat: Männer wollen akzeptiert werden und brauchen Anerkennung. ich glaube, auch frauen brauchen anerkennung. und vor allem von uns männern. obwohl uns das oft so schwer fällt, sollten wir es unbedingt lernen. zitat: Sie müssen jagen, brauchen Herausforderungen und wollen gewinnen. sicher trifft das zu, aber es ist auch im wandel. als ich z.b. begriff, daß des prinzip der konkurrenz, welches ja die heutige gesellschaft so verherrlicht, eigentlich ein prinzip des bremsens und des unterganges ist, wenn es so übermächtig gelebt wird wie von der modernen zivilisation, als ich das begriff, änderten sich sofort und quasi von alleine manche verhaltensweisen in mir. z.b. machte ich keine spiele mehr mit (gesellschaftsspiele) die auf konkurrenz aufbauen. selbst das sonst so geliebte schachspiel machte mir keinen spaß mehr. in der schule, wo die kinder immer nur auf gewinnen ausgerichtet werden (und wohl gemerkt, das ist ausschließlich weibliches personal, welches den kindern solches beizubringen versucht), versuchte ich immer am computer oder auf wanderungen dinge einzubringen, wo es nicht ums gewinnen geht, sondern um die GEMEINSAMKEITEN. ich begriff: wenn ich (jeder mensch) erst einmal eine sache verstanden hat, sieht er die fehler dazu plötzlich überall. und das ändert automatisch das eigene verhalten.
Also, meine Frage: wann fangen wir an, ernsthaft und bewusst unser Gesellschaftsspiel so nach Licitas Muster zu spielen? - du tust es doch schon. Weisst du, was du hier für eine tolle Arbeit machst? Uns und allen anderen das hier mitzuteilen? Es ist eine Super-Arbeit !!!!
Meiner Meinung nach bist du ein ganz wichtiges Bindeglied in der grossen Kette des "Gesellschafts-Spiels". Wir machen unsere Arbeit (z.B. dieses Forum) schon ziemlich lange. Da wir dabei auch ziemlich konsequent sind, wachsen wir als Gemeinschaft relativ langsam. Viele Dinge, die uns bewegen, finden deshalb nur theoretisch statt, da wir einfach (noch) zu klein sind, um alles selbst auszuprobieren. Doch du bringst es direkt in die Praxis oder holst es direkt dort ab, sichtbar für alle. Das ist für mich sowas für stimmig. Wir als kleine Gruppe von Menschen wollen nämlich sehr gerne unsere Erfahrungen "rausgeben". Und durch die Rückmeldung alles das, was wir selbst nicht testen können, sozusagen erproben, ob es der Praxis standhält. Und das ist weiter nichts als das PURE LEBEN.
Ich werde deinen Text nochmal lesen und da fällt mir noch mehr ein. Aber heute habe ich nicht so viel Zeit und wollte zunächst nur erstmal das loswerden.
Zitat Licita: PS: Es gibt übrigens durchaus eine Verbindlichkeit im Sinne von Hinwendung und Herzoffenheit, also als Verbindung gemeint.
Klar, so sehe ich das auch. Ich habe es deshalb mal so ausführlich gemacht, weil ich die Problematik der Mehrdeutigkeit und damit der Missverständnisse beleuchten wollte. Ich musste mir mindestens 10x Winnies Sätze durchlesen, bis in meinem Hirn (Sprachschatz) die Verknüpfung Konsequenz, mit der eine Person zu einmal gemachten Aussagen steht durch die Verknüpfung Verbindung zwischen 2 Menschen ersetzt wurde. Dann hatte ich keine Probleme mehr, den Sätzen Winnies in der gemeinten Form zu folgen. Ich wollte damit nochmal verdeutlichen, dass all die Prozesse, über die wir hier berichten und auch dieses Forum selbst als zusätzliche "Schwierigkeit" solche Missverständnisse enthalten können. Mir ist bewusst, dass wir alle das eigentlich wissen. Aber es im Hinterkopf zu behalten, wenn es um die Verständigung zwischen Männern und Frauen geht, erleichtert es manchmal.
Liebe Angelika,
du sprichst in deinem letzten Beitrag u.a. die Verletzlichkeit an. Frauen sind gefühlsbetonter, nehmen ihre Gefühle war und dadurch auch verletztlicher. Männer haben auch Gefühle, doch sie schieben sie beiseite und haben dadurch wenig Zugang zu ihnen. Doch dadurch sind sie nicht weniger verletzlich.
Ich konnte öfter feststellen (bei mir selbst und auch bei anderen), daß in einem Diskussions-Gespräch zwischen Mann-Frau, wo es um die Gefühlsebene geht, der Mann eher dazu neigt, dem Diskussionsgegenstand auszuweichen und auf die Sachebene zu wechseln. Die Frau "hält es eher aus", wenn ich das mal so ausdrücken darf. Meine Erfahrung ist, wenn ich mich öffnete, wurde ich (in dem Moment) zunächst mal verletzlicher. Doch wenn ich dadurch dann die Energieblockaden im eigenen Innern lösen konnte, war ich am Ende weniger verletzlich. Das heißt, langfristig gesehen ist die gefühlsmäßige Öffnung sinnvoll. Natürlich nur dann, wenn die Auflösung gelingt.
Ich möchte in meiner Vision noch hinzufügen, daß es allgemein viel Wasser gibt. Da ich wahrscheinlich nicht am Meer, sonder recht weit im Landesinneren (viel Wald) leben werde, kommt das Wasser über kleine Kanäle, so wie es im Spreewald ist. Die Kanäle sind max. 1,50 breit und ca. 1,00 - 1,20 tief. Das hat mehrere Vorteile. Erstens sind die Wassermassen pro Kanal relativ klein und überschaubar. Zweitens kann man leicht neue anlegen oder ungünstig angelegte wegnehmen. Drittens ist es eine wunderbar natürliche Abgrenzung für die Tierwelt, dann kann man weitestgehend auf Zäune verzichten. Viertens ein idealer Platz zum Spielen für Kinder. Fünftens durch die relativ geringe Fließgeschwindigkeit können sich viele Wassertiere in den Wasserpflanzen ansiedeln (z.B. Wasserschildkröten), zugleich ist es aber kein stehendes Gewässer, so daß der Kreislauf immer gewährleistet wird.
Viele der Dinge, die du aufgezählt hast, kommen auch in meiner Vision vor, deshalb wollte ich nicht nochmal alles aufzählen.
deinen letzten beitrag in dieser rubrik fand ich sehr, sehr schön. denn er zeigt genau, wie dein prozess des selbsterkennens war.
du hast unter anderem die frage aufgeworfen, wie eine firma in die neue energie zu bringen wäre. obwohl die frage eigentlich für sehr viele vorgänge in unserem leben zu stellen wäre, möchte ich jetzt mal die konkrete frage nach den firmen beleuchten.
als diskussionsgrundlage hier meine überlegungen dazu.
zum besseren verständnis zunächst ein vergleich: die arbeitsweise einer firma kann man sehr gut vergleichen mit der arbeitsweise der natur. einen baum z.b. hat die natur (über hunderttausende von jahren) aus den farnen hergestellt. der ausgangsstoff "farn" wurde veredelt zum vorläufigen endprodukt "nadelbaum". sonnenlicht, wasser, co2 usw. sind die zuschlagstoffe. jedoch besonders interessieren hier die arbeiter: mikro-organismen, pilze, käfer, spinnen und andere. sie nämlich bauen die silikate, nährsalze usw. in eine pflanzenverfügbare form um. das tun sie nicht umsonst. sie erhalten etwas dafür - vielleicht zucker von den pflanzenwurzeln oder der baum versorgt die arbeiter mit wasser. es gibt da ganz verschiedene "lohnformen". das für mich wichtigste detail jedoch ist: auch wenn alle arbeiter bezahlt werden, sie kommen immer f_r_e_i_w_i_l_l_i_g.
kein baum stellt sie ein oder besteht auf einem vertrag. auf der anderen seite macht der baum aber den arbeitern auch keine vorschriften. ist auch nicht notwendig, sie bekommen ja nur dann lohn, wenn sie für den baum etwas tun. und sie sind sehr erfinderisch, wenn es darum geht, eine leistung für den baum zu erbringen, die dieser angemessen entlohnt. bei alledem sind die arbeiter immer frei. wenn es jemanden gibt, der ihre erfindungsgabe besser honoriert, dann gehen sie dorthin. den entstandenen freiraum erschließen sich dann andere arbeiter. innerhalb des ökosystems "baum" fließt die energie frei, alles ist im fluss und reguliert sich selbständig. immer wieder neu. dass lebendige systeme selbstregulierend sind, ist wissenschaftlich genügend untersucht worden und kann als ein grundprinzip der natur aufgefaßt werden. ich beleuchtete dabei das prinzip der freiwilligkeit besonders, weil ich der meinung bin, dass dieses ein ganz besonderer motor ist. vielleicht kann man sogar sagen, dass das prinzip der freiwilligkeit selbst ein grundprinzip der natur ist.
wenn ich nun die bisherigen aussagen auf ein unternehmen übertrage, so haben wir da ja auch ausgangsstoffe, endprodukte, zuschlagstoffe und arbeiter. in gut und dauerhaft funktionierenden firmen, wie z.b. traditionsreichen familienunternehmen, achtet man nämlich sehr genau auf ein gutes betriebsklima. vorschläge, die aus der belegschaft kommen und der verbesserung der produktion dienen, werden gerne angenommen und als wichtiges kapital angesehen. menschen, die solche vorschläge unterbreiten, tun das nicht in erster linie aus finanziellen überlegungen. dazu gibt es eine ganze menge untersuchungen. auf jeden fall spielt die identifizierung mit der firma eine rolle. und die triebkräfte dazu liegen meines erachtens nach in dem wunsch des einzelnen, seinen arbeitsplatz und damit seine existenz mit sichern zu helfen. und hier gibt es aus meiner sicht keinen großen unterschied zu den mikroorganismen. die weit unter der oberfläche liegenden triebkräfte, außerhalb des einflußbereiches des menschlichen verstandes - die verborgenen gemeinsamkeiten also - sind durchaus vergleichbar.
der größte unterschied zwischen einer "menschengemachten" und einer "naturgemachten" firma besteht nach meiner festen überzeugung darin, daß der mensch einen "chef" einsetzt. diese tatsache an sich wäre weiter nicht schlimm. aber der chef einer heutigen firma kann sich immer weniger um die belange "seiner belegschaft" kümmern. er ist vom geld "diktiert". die handlungsspielräume für den chef sind in den letzten jahren zu eng geworden. unser heutiges geld hat sich zu weit entfernt vom tausch- und regulationsmittel, seinem eigentlichen wesen. es ist zu sehr kontroll- und machtmittel geworden - mit dem einverständnis der meisten menschen übrigens - aber das ist nicht gegenstand dieser betrachtung.
das gelddiktat beinhaltet permanent sogenannte vorgaben und regulierungen, die meist über politische entscheidungen und gesetze durchgesetzt werden. dieses ständige eingreifen von außen hemmt den energiefluß innerhalb einer firma. der chef selbst wird zur bremse, wenn auch ungewollt. in großen konzernen spricht man dann vom wasserkopf. die arbeiter werden von ihrem natürlichen bestreben, sich mit der firma zu identifizieren, weggerissen in einen zustand der leere. die menschen werden zu bloßen personalnummern. damit hört die freiwilligkeit auf. die energie des systems "firma" kommt immer stärker ins stocken. der chef muß immer mehr eingreifen, was wiederum den energiefluß noch mehr blockiert usw.
insgesamt sind meine überlegungen natürlich sehr theoretisch. ich wollte es jedoch bewußt so allgemein halten, denn die ausgangsfrage von dir, angelika, zielte ja sicher ebenfalls in die allgemeinheit. die komplexität in unserer heutigen wirtschaft ist vergleichbar mit der komplexität und gegenseitigen abhängigkeit der lebewesen in biologischen systemen (baum - wald - wiese - boden - wasser usw.). deshalb ist der von mir betrachtete aspekt nur ein "einzelnes instrument" des "gesamtorchesters", genannt marktwirtschaft.
ganz klar möchte ich nochmal sagen: ich bin nicht der meinung, daß chefs überflüssig wären. aber der chef darf nicht aus den augen verlieren, welche aufgabe er hat. für den produktionsprozess an sich ist es egal, ob der chef, sagen wir aus arroganz immer öfter produktionshemmende entscheidungen trifft, oder ob er dazu von außen gezwungen wird (gelddiktat). bremse ist bremse.
zusammenfassung =============== die ausgangsfrage war: wie bekommen wir unsere firmen in die neue energie? meine überlegungen dazu waren: 1. welche hemmnisse gibt es? 2. welche schlußfolgerungen können wir daraus ziehen?
zu 1. eine der hauptursachen ist das jetzige geldsystem. dieses koppelt sowohl die produktion und werte als auch die menschen von der realität ab. eine weitere wichtige ursache ist die leichtgläubigkeit der masse der menschen, die meinen, das jetzige geldsystem sei das "einzig machbare" oder "das einzig reale". an dieser stelle verweise ich auf das interview mit Prof. Franz Hörmann, Wien, der uns klar macht, Zitat: "unser Zinseszinssystem stammt aus dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend, die doppelte Buchhaltung aus dem 15. Jahrhundert. Und es gibt keinen Bereich unserer Gesellschaft und der Wissenschaften, wo Methoden dieses Alters überhaupt noch ernst genommen werden. Aber es dient dazu, gesellschaftliche Eliten mächtig und reich zu erhalten, deswegen ändert sich nichts." Zitat Ende. aufgrund dieser ursachen (und weiterer, die hier nicht beleuchtet wurden) findet über die firmenleitungen die abkoppelung der firmen von der realität statt. die chefs sind sozusagen - in den meisten fällen unbewußt - das ausführende organ. und damit wird eine der stärksten fließkräfte der natur, das f_r_e_i_w_i_l_l_i_g_e __ T_U_N_, außer kraft gesetzt. das ist meine meinung.
zu 2. * wir können nach lösungen suchen, die freiwilligkeit zu stärken bzw. überhaupt erst wieder zuzulassen. das beginnt schon in der schule. * wir können helfen, den menschen klar zu machen, welch zerstörerischem geldsystem sie sich freiwillig unterordnen. * wir können untereinander diskutieren, was wir ja gerade in diesem forum tun, um gemeinsam antworten zu finden. ein einzelner kann unmöglich die komplexität dieser prozesse in seiner gesamtheit erfassen. * wir müssten gemeinsam herausfinden, ob meine betrachtungen und schlußfolgerungen überhaupt von den meisten lesern geteilt werden. vielleicht liege ich ja völlig falsch? * wir können mit helfen, den menschen vor augen zu führen, daß unsere gesellschaft in einem riesigen bewußtwerdungsprozess steckt. und jeder einzelne kann daran seinen anteil leisten, auch wenn er nicht sofort! was ändern kann. nicht sofort etwas ändern zu können, sollte jedoch niemanden zu der annahme verleiten, man könne ja generell nichts ändern. das stimmt so eben nicht. * wir können an uns selbst weiter arbeiten. indem wir alte muster in uns aufdecken und lösen, leisten wir einen wichtigen beitrag zur gesamt-bewußtwerdung. * wir können andere menschen darauf hinweisen, daß jeder für seine muster-erkennung und -auflösung selbst zuständig ist. kompetenzgerangel in chefetagen, in partnerschaften, in der kindererziehung und in allen anderen lebensbereichen deutet jedenfalls daraufhin, daß noch eine menge auflösungsarbeit bei den jeweils beteiligten personen anliegt.
eine aktuelle frage erwächst jedoch neu aus all den überlegungen: ist es überhaupt möglich, im jetzigen "bezugsrahmen der gesellschaft" überführende lösungen in die neue energie zu finden? oder muß erst der komplette rahmen zusammenbrechen, damit neue lösungen möglich werden?
bin gespannt auf eure antworten. gruß bernd
das interview mit Prof. Franz Hörmann findet man im internet unter http://derstandard.at der link >Wirtschaft >Finanzen_&_Börse - das interview hat die überschrift: "Banken erfinden Geld aus Luft"
Für mich ganz persönlich besteht der Nutzen eines solchen Forums darin, Gedanken bei anderen zu finden, die in mir Resonanz auslösen, also auch meinen Erfahrungen entsprechen oder Formulierungen zu entdecken, die so kurz und bündig sind, daß ich sie gerne auch verwende. Das sind dann also unsere Gemeinsamkeiten.
Folgende Gemeinsamkeiten habe ich in den letzten Beiträgen entdeckt:
"Den Neuen Weg erschaffen wir unter unseren Füßen, indem wir ihn gehen."
"Freiwilligkeit ist dabei natürlich ein entscheidender Aspekt - in Zusammenhang mit FREUDE -, um etwas Neues zu erschaffen,"
"aber nicht unbedingt freiwillig auf (vorerst?) Geld zu verzichten, sondern in dem Sinne, daß wir uns freiwillig für die Unterstützung dieser Wege entscheiden."
"So wie wir uns selbst führen vom Aufwachen bis zur fortwährenden Klarheit (was manche unter dem Begriff Erleuchtung kennen), so können wir auch darauf vertrauen, daß die Seelen, die dies wollen (meist aus pers. Leid heraus), sich auch zu Erkenntnis und neuen Wegen führen. Nur wenn sie es wünschen können wir ihnen Helfer, Wegbegleiter und Vorbilder sein."
"das Alte wird durch Auf-Lösung integriert"
"bestimmte Formen des Alten als Grundlage des Raum-Schaffens für das Neue nutzen"
"Freiheit, Unabhängigkeit UND Gemeinschaft ist möglich"
"Eigentlich ist es egal, was ich mache! Ich könnte mich jetzt genauso gut da draußen auf diesen großen Stein setzen und nichts mehr tun, es würde nicht wirklich etwas verändern!“ Aber dann höre ich auf, Erfahrungen zu machen innerhalb meines Körpers und mit meiner Äußerlichkeit. Wenn ich mich dergestalt zurückziehe ist das nichts Schlechtes, im Gegenteil, ich kann da sehr viel lernen und meine inneren Welten kennen lernen. Aber dazu bin ich nicht gekommen!"
Danke Winnie für den Gedanken, die Worte bewusst klein zu schreiben. Denn dann bedeuten sie aktiv sein. Da überlege ich mir doch, ob ich auch weiterhin alles klein schreibe (so wie im englischen). Es erleichtert zwar das Schreiben, aber vielleicht nicht das Lesen und die wunderbare Möglichkeit, durch aktive Verben manches zu verdeutlichen. Wenn alles klein ist, fällt das gar nicht mehr auf.
Zum neuen Jahr erwarte ich viel Änderung in meinem Leben und als kleines Fazit des bisher erreichten nun noch ein paar Worte die bewußt wieder (zumindest aus meiner Sicht) auf der Gefühlsebene ausgedrückt werden. Denn mehrere Gesprächspartner der letzten Woche gaben mir ein sehr positives Feedback auf diese Änderung in meinem "Verhalten" - allerdings waren es nur Frauen. Bei Männern habe ich noch keine Erfahrung und Feedback.
Ich bin ja zur Zeit in einer sehr interessanten Phase - ich lerne, mein Gefühle zu leben. Dazu muß ich die Gefühle erstmal erkennen, dann zulassen, dann die Angst überwinden, mich vielleicht lächerlich zu machen oder verwundet zu werden - denn Gefühl zu zeigen bedeutet ja auch, sich zu öffnen (damit meine ich etwa das letzte halbe Jahr). Aber es macht auch Spaß. Ihr alle helft mir dabei. Danke auch dafür.
Was mir aufgefallen ist betrifft die spontanen und vielfältigen Reaktionen auf eng mit dem Leben verbundene Dinge, z.B. Thema Geld, aber auch Produktion und anderes. Sowohl bei mir selbst, im Gespräch mit vertrauten Menschen, in unserer Gemeinschaft, in der Gesellschaft. Und zwar wird immer wieder sichtbar, dass es auch bei uns noch Unsicherheiten gibt im Umgang mit den neuen Schöpfungsmöglichkeiten. Soll man sich ganz auf sein Herz verlassen, volles - also 100%iges - Vertrauen haben? Heißt das dann, man kann sich getrost zurücklegen und warten? Das Universum wird dann alles richten? Oder soll man doch aktiv diskutieren mit der Gefahr, ins Hirnen hineinzukommen?
Ich wollte jetzt keine Antworten haben, wollte nur nochmal hervorheben, was ich meinte mit "mir ist aufgefallen".
So lange es unsere Gemeinschaft gibt, existiert auch immer wieder diese Frage in unterschiedlicher Intensität natürlich. Die meisten werden mir zustimmen, wenn ich sage, es ist immer wieder die Balance, die wir finden müssen. Damals erklärte uns das Universum, wir müssen zwei Prozent machen, den Rest erledigt das Universum. Aber diese zwei Prozent müssen wir machen, sonst sind wir keine Schöpfer.
Am besten paßt hier für mich ein Satz von Olaf: So wie wir uns selbst führen vom Aufwachen bis zur fortwährenden Klarheit ... Den ganzen Artikel liest man unter: SYSTEMWANDEL - TEILEN potenziert die FÜLLE
danke für deinen Beitrag zur Kreativität. Ich kann dem nur zustimmen. Doch anstelle weiterer Ausführungen von mir möchte ich an dieser Stelle einmal Clemens Kuby zitieren (der Neffe von Werner Heisenberg) aus seinem Buch Mental Healing: "Kreativität macht aus Geist Materie".
Ich frage mich: Wenn innerhalb weniger Tage zweimal eine fast identische Aussage zur Kreativität zu mir kommt, was möchte mir das wohl Sagen?